Romantik bringt Reise- und Lifestyle-Magazin in Handel und Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelmarke Romantik hat die erste Ausgabe eines Reise- und Lifestyle-Magazins veröffentlicht. Der „Romantiker“ wird ab sofort über die 200 Hotels der Gruppe und über den Zeitschriftenhandel an Bahnhöfen und in Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrieben. Romantik plant drei zweisprachige Ausgaben (deutsch/englisch) pro Jahr, die es auf eine Auflage von 100.000 Exemplaren bringen. „Der Romantiker ist ein Reise-, Food-, und Lifestyle-Magazin, mit dem wir eine erlebnishungrige, anspruchsvolle Zielgruppe erreichen wollen. Wir publizieren kein Hotelmagazin, sondern eine Zeitschrift, die Lust auf Reisen, gutes Essen und außergewöhnliche Erlebnisse in ganz Europa macht und tolle Wellness-Tipps gibt“, sagt Thomas Edelkamp, der Vorstandsvorsitzende der Kooperation. Der Schritt in den Zeitschriftenhandel bezeichnet Edelkamp als konsequent: „Über die Romantik-Hotels in neun europäischen Ländern erreichen wir unsere Gäste tausendfach und geben Inspiration für die nächste Reise. Mit dem Verkauf des Magazins an den deutschsprachigen Reisezentren für 4,50 Euro oder 4,80 Schweizer Franken, sprechen wir neue Zielgruppen für Romantik an“, freut sich Edelkamp.

Auf über 80 Seiten präsentiert die Romantiker-Redaktion zahlreiche Themen rund um Genuss, Reisen und Lebensart. Ob Oldtimer-Routen, Retro-Bikes oder Tauchgänge in Österreich, ob aktuelle Grill-Trends, die Wirkung von Klangschalenmassagen oder Insider-Tipps für Städtereisen, der Romantiker bietet ein breites inhaltliches Spektrum. Auszüge aus dem Romantiker-Magazin, das gemeinsam mit der Menthamedia AG entwickelt wurde, präsentiert Romantik im Internet unter www.magazin.romantikhotels.com.

Das Romantiker-Magazin sieht Vorstand Edelkamp als einen weiteren Baustein im Vermarktungskonzept der Premium-Hotelgruppe: „Wir versuchen alle Kanäle, auf denen wir potentielle Gäste erreichen können, für Romantik mit hochwertigen Inhalten zu bespielen. Genauso wichtig wie die Online-Welt blieben aber die klassischen Wege zum Konsumenten, wenn die Messbarkeit der Maßnahme gegeben ist.“ 

Romantik machte im letzten Jahr bereits mit einer europaweiten Markenkampagne im Fernsehen, im Internet und auf Social-Media-Plattformen von sich reden. Die Marke startete im Sommer 2017 mit Fernsehspots vor der Tagesschau und im ARD-Vorabendprogramm eine für familiengeführte Hotels bislang einmalige Kommunikationsoffensive. Insgesamt erreichte Romantik zum Jahresende, auch über Bannerschaltungen bei namhaften Online-Medien, über 40 Millionen potentielle Gäste. Ergänzt wird die Kampagne durch vielfältige Aktionen in sozialen Medien wie Facebook, YouTube und einen Fotografenwettbewerb auf Instagram. Jedes einzelne Hotel wird zukünftig mit seiner Kommunikation in die Kampagne eingebunden. Die Internetseite der Hotelmarke (www.romantikhotels.com) wurde komplett überarbeitet und um zahlreiche Funktionen ergänzt. Jeder Hotelier erhält unter dem „explore ROMANTIK“-Dach die Chance, Teil der Kampagne zu werden und seine Angebote darzustellen.

Zusätzlich bietet Romantik inzwischen auch Gastronomen die Vermarktung über die erste europaweite Restaurantkooperation an. „Romantik Restaurants“ ist vor wenigen Wochen mit 200, meist familiengeführten, Betrieben in neun Ländern gestartet, die sich erfolgreich und unabhängig positionieren wollen. Die Kooperation versteht sich als Plattform für eine hochwertige, regionale Küche, ebenso wie für Restaurateure mit höchsten Auszeichnungen. Als erste grenzüberschreitende reine Gastronomiekooperation garantiert der Zusammenschluss Unternehmern ein komplettes Vermarktungspaket: Neben der Markenwebseite (www.romantikrestaurants.com) sowie einem gedruckten Restaurantführer, stehen ein Homepage-Service und ein Tischreservierungssystem zur Verfügung.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.