Rosewood eröffnet 2023 in Amsterdam

| Hotellerie Hotellerie

Rosewood Hotels and Resorts will 2023 ein Luxushotel in Amsterdam eröffnen. Das Haus wird das elfte Hotel der Hotelgruppe in Europa und das erste in den Niederlanden sein. Das Hotel entsteht im ehemaligen Justizpalast mit Blick auf die Prinsengracht, im von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Grachtenviertel der Stadt. 

Ursprünglich 1665 erbaut und 1836 vom niederländischen Architekten Jan de Greef erweitert, war der Justizpalast über 175 Jahre lang Amsterdams wichtigstes Gerichtsgebäude und eines der besten Beispiele für de Greefs klassischen, multikulturellen Stil, der von seinen Reisen nach Paris und Rom beeinflusst wurde. In Zusammenarbeit mit dem Bureau Monumenten en Archeologie (BMA) und der Stadt Amsterdam, wurde das niederländische Architekturbüro Kentie & Partners ausgewählt, um die Entwicklung des Gebäudes zu einem Luxus-Hotel anzuführen. Für das Innendesign des Hotels zeichnet der niederländische Designer Piet Boon verantwortlich.

Rosewood Amsterdam wird über 134 Gästezimmer und Suiten verfügen, von denen viele einen Blick auf die beiden angrenzenden Grachten, Innenhöfe und Stadthausdächer bieten. Zur Ausstattung gehören drei Restaurants und Bars, ein Spa und Fitnesscenter sowie ein Hallenbad. Hinzu kommen mehrere Veranstaltungsräume, einschließlich eines 3.000 Quadratmeter großen Ballsaals. 

In der Lobby wird eine Bibliothek entstehen, die mit juristischen Büchern sowie mit Sitzgelegenheiten ausgestattet ist. Alle öffentlichen Bereiche werden einen Blick auf drei landschaftlich gestaltete Innenhöfe des Gebäudes bieten, die vom Landschaftsarchitekten Piet Oudolf entworfen werden. Oudolf, international bekannt für seine Arbeit an der New Yorker High Line und The Battery, wird seine Expertise nutzen, um das Anwesen mit Gärten und Gemeinschaftsräumen im Freien zu gestalten. 

"Durch Design, Dekor und Service spiegeln Rosewoods Häuser weltweit ihre Umgebung und die Seele der Destinationen wider, und Rosewood Amsterdam wird nicht anders sein", sagt Sonia Cheng, Chief Executive Officer der Rosewood Hotel Group. "Mit seinem einzigartigen Charakter und seiner Kultur ist Amsterdam ein passender Ort, um Rosewoods Leitgedanken zu verwirklichen. Wir freuen uns darauf, den unverwechselbaren Charme der Stadt mit einem modernen Sinn für Stil zu kombinieren."

Als jüngster Neuzugang gesellt sich Rosewood Amsterdam zu den drei bestehenden europäischen Häusern: Hôtel de Crillon, A Rosewood Hotel, Rosewood London und Rosewood Castiglion del Bosco. Weitere europäische Standorte mit Rosewood-Entwicklungen in der Pipeline sind London, Madrid, München, Porto Cervo, Wien und Venedig.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die wirtschaftliche Krise bei der Revo Hospitality Group führt anscheinend aktuell zu Betriebseinstellungen in Deutschland. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stehen nach der im Januar angemeldeten Insolvenz nun zwei Häuser fest, die derzeit nicht buchbar sind.

Hyatt Hotels schließt seine Transformation zum Asset-Light-Unternehmen ab und meldet für 2025 Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Trotz eines bilanziellen Nettoverlusts durch den Konzernumbau übertrifft das operative Ergebnis im Luxussegment die Erwartungen, während die Rekord-Pipeline von 148.000 Zimmern den Wachstumskurs für 2026 sichert.

Mandarin Oriental erweitert das Portfolio in Ägypten durch die Übernahme des Old Cataract in Assuan und des Winter Palace in Luxor. Erstmals bietet die Gruppe zudem eine eigene luxuriöse Flusskreuzfahrt auf dem Nil an.

Longevity ist in aller Munde – doch was steckt dahinter und wie wird das überhaupt ausgesprochen? Ein neues Symposium in Kitzbühel liefert Fakten für Hoteliers, die Langlebigkeit als Geschäftsmodell nutzen wollen.

Das Hotel EdeR FriDA in Maria Alm schließt umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen ab. Mit elf neuen Zimmern, innovativen Themenkategorien und großflächigen Erlebnisbereichen baut die Eder Collection ihr Angebot für Familien in den Alpen weiter aus.

In Halstenbek bei Hamburg soll auf einer langjährigen Brachfläche eine großdimensionierte Topgolf-Anlage samt Hotel mit 150 Zimmern entstehen. Der Investor Greenreb plant ein Projekt im zweistelligen Millionenbereich.

Der Hotelinvestmentmarkt erreicht laut JLL einen Wendepunkt: Ein starker Kreditmarkt und hohe Kapitalverfügbarkeit treiben das globale Transaktionsvolumen 2026 an. Besonders Luxusobjekte und der asiatische Markt stehen im Fokus der Investoren.

 

Die Hotel-Pipeline in Europa erreichte Ende 2025 neue Höchststände. Besonders Projekte in der frühen Planungsphase sowie im Luxussegment verzeichneten Rekordwerte, wobei Deutschland nach dem Vereinigten Königreich den zweitgrößten Markt für Hotelentwicklungen darstellte.

Hilton hat die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Während der Erlös pro verfügbarem Zimmer ein geringes Wachstum verzeichnete, meldet das Unternehmen einen Höchststand bei den projektierten Hotelzimmern.

Eine aktuelle Studie von SiteMinder belegt die wachsende Bedeutung inländischer Gäste für den deutschen Hotelmarkt. Sinkende Stornoquoten und eine Verschiebung der Buchungen in die Nebenmonate sorgen für mehr Planungssicherheit und eine stabilere Auslastung.