Ruby Hotels expandiert weiter international

| Hotellerie Hotellerie

Die Ruby Gruppe um Gründer und CEO Michael Struck arbeitet weiter an der Internationalisierung. In London, direkt am Notting Hill Gate, entsteht derzeit ein Neubau mit 173 Zimmern. Nach der Eröffnung des Ruby Lucy in der South Bank Ende 2019 und dem planmäßigen Fortschritt von Ruby Stella im nördlichen Clerkenwell, ist die Expansion in den Westen der Stadt nun der nächste Schritt. Die Eröffnung des Ruby Zoe ist für Ende 2023 geplant. 

Die Entwicklung des Projekts erfolgt durch den Londoner Entwickler Frogmore. Jo Allen, CEO von Frogmore, kommentiert: „Wir freuen uns, Ruby Hotels als Nutzer für unser Notting Hill Estate gewonnen zu haben. Als wir Gerald Nolan und Partner baten, die Hotelgelegenheit in unserem Westblock zu vermarkten, erhielten wir 13 Angebote von zehn verschiedenen Hotelbetreibern. Wie lieben Rubys Ansatz und Vision für das Projekt, von dem wir glauben, dass es einen Mehrwert für das Viertel schafft.“

Auch das Ruby Zoe folgt Rubys sogenannter „Lean Luxury Philosophie“. „Das funktioniert, weil wir nach dem Vorbild moderner Luxusyachten unseren Luxus auf relativ kleiner Fläche unterbringen und Unwesentliches einfach weglassen. Wir organisieren uns außerdem mithilfe eigener technischer Lösungen anders als in der Branche üblich. Wir planen und bauen modularer, zentralisieren stärker und automatisieren hinter den Kulissen konsequent“, erklärt Michael Struck den Ansatz des Unternehmens. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.