Ruby Luna eröffnet in Düsseldorf

| Hotellerie Hotellerie

Ruby Hotels, die Münchner Gruppe um Gründer und CEO Michael Struck, betreibt in Düsseldorf bereits zwei Hotels. Nun eröffnet mit dem Ruby Luna das dritte Haus der Gruppe in der Landeshauptstadt.

Das denkmalgeschützte ehemalige Commerzbank Gebäude, erbaut in den 1960ern und geplant vom Düsseldorfer Architekten Paul Schneider-Esleben, ist ein Paradebeispiel für die Aufbruchsstimmung der Wirtschaftswunder-Zeit und gilt architektonisch als eines der wichtigsten Hochhäuser Deutschlands. Hierfür
steht die innovative Fassadengestaltung, die offene Betonstruktur sowie die Aufständerung im Erdgeschoß. Der erste Drive-through Bankschalter Deutschlands wurde hier eröffnet.

Ruby Lunas Innengestaltung greift genau diese Zeitepoche auf. Der Aufbruch der Menschheit ins All – zu neuen Welten, die Faszination und Freude des Futurismus zeigt sich in allen Bereichen. Das „schwebende“ offene Erdgeschoß wurde rundum verglast und lässt durch die sichtbare überdimensionale Betonstruktur ein außergewähnliches Raumgefühl in den öffentlichen Bereichen entstehen. Die ehemalige Betonrampenzufahrt ins Untergeschoß wurde mit Glaspanelen versiegelt und lässt weiterhin den Blick nach unten frei. 

Ebenso wurde der Bereich des früheren Pförtnerhäuschens mit original Schalttisch auf den aufgemauerten Pflastersteinen in die Lobby integriert. Raketen und „Raumkapseln“ – teils Originale, teils augenzwinkernd erkennbar vom Jahrmarkt, finden sich über den Köpfen und unter den Füßen der Gäste wieder. Die längste Bar in einem Ruby Hotel steht mit gold-getönten Glasscheiben im Kontrast zu dem offenen rauen Beton des öffentlichen Bereichs. 

Das Design der Zimmer zeigt die bekannte Ruby Handschrift: Viel Weiß, hohe offene Decken, ins Zimmer integrierte Glas-Regenduschen, Holz-Wandvertäfelungen und 
Eichenböden. Designelemente der Außenfassade werden in der Innenverkleidung, mit integrierten Jalousien zur Verdunkelung, wie auch in den Wandpanelen aus Kirschholz aufgegriffen.

Drei Außenbereiche sind auch für die Öffentlchkeit zugänglich: Die Terrasse vor dem Eingang, zwischen Hotel und Nachbargebäude gelegen, der Innenhof „Lunar Dunes“, im Stil einer extraterrestrischen Wüstenlandschaft mit eigenem Ufo und die „Observatory Bar“ im 13ten Stock auf dem Dach.

Die Leitung des Hotels übernimmt Konstantin Olbrecht. „Ruby Luna ist architektonisch einzigartig und unser Interior Design Team hat mit viel Charme dazu beigetragen, dass jeder Gast einen wunderbaren Aufenthalt genießen wird. Düsseldorf ist und bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Businessstandort. Wir sind zuversichtlich, dass unser Geschäft zeitnah wieder anzieht.“

„Düsseldorf ist für Ruby eine der spannendsten Städte in Deutschland.“ so Michael Struck. „Es ist naheliegend hier mit drei Hotels und einem Workspace vertreten zu sein. Die Vorteile für unsere Gäste durch eine breitere Auswahl an Verfügbarkeiten, Standorten und Erlebniswelten, sowie operative Synergien bei Personal und Einkauf sprechen für sich. Wir denken und handeln hier langfristig.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.