Ruby startet Hotel und Workspaces in Florenz

| Hotellerie Hotellerie

Die Münchener Ruby-Hotels eröffnen ihre 19. Herberge: Das Ruby Bea Hotel & Bar und das Ruby Dante Workspaces, beide im Herzen von Florenz gelegen. Diese Neueröffnung markiert Rubys Einstieg in den italienischen Markt

Das Ruby Bea befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert mit Blick auf die Piazza della Libertà. Auf einer Gesamtfläche von 5.292 Quadratmetern bietet das Hotel 118 gestaltete Zimmer, die 43 Quadratmeter groß sind. Terrakotta-, Rot- und Goldtöne dominieren die Einrichtung, die durch maßgeschneiderte Kunstwerke und Spiegel über jedem Bett ergänzt wird und eine einheitliche Ästhetik im gesamten Hotel schafft.

Die Bar des Hotels ist mit einer Sammlung gebogener Spiegel geschmückt, die Teil einer interaktiven Kunstinstallation sind, die spielerisch Perspektiven mit unerwarteten Blickwinkeln aufzeigt

In den öffentlichen Bereichen sorgen Dekorationselemente wie alte Ferngläser, Waagen und verzierte Vogelkäfige für ein Ambiente mit historischem Charme. Kunstwerke, darunter 3D-Brillen, mit denen die Gäste interaktive Kunstinstallationen und Kopfstatuen erkunden können, laden zu einer visuellen Reise durch verschiedene Perspektiven ein.

Passend zum Thema des Hotels, die Vergangenheit durch eine moderne Linse zu betrachten, sind diese Räume mit Büchern ausgestattet, die das Konzept der Perspektive behandeln.

Das Ruby Bea verkörpert die Lean-Luxury-Philosophie von Ruby, die auf eine erstklassige Lage, Design und eine hochwertige, auf das Wesentliche konzentrierte Ausstattung setzt. Die Zimmer im Ruby Bea verfügen über charakteristische Elemente wie offene Waschtische und Regenduschen aus Glas, die durch helle Farbtöne und Akzente aus Walnussholz ergänzt werden. Für die Gäste stehen fünf verschiedene Zimmerkategorien zur Auswahl, die bei einer Raumgröße von 17 Quadratmetern starten.

Die Zimmerpreise beginnen in der Nebensaison bei 150 Euro pro Nacht für eine Einzelbelegung, zu anderen Zeiten variieren die Preise.        

Ruby Dante Workspaces     

Ruby Dante Workspaces, der achte Co-Working-Space von Ruby und der dritte, der mit einem Ruby Hotel kombiniert ist, bietet 36 Arbeitsplätze auf einer Fläche von 247 Quadratmetern. Im obersten Stockwerk des Ruby Bea am Rande der Altstadt stehen Hot Desks, Co-Working-Tische, Privatbüros und Besprechungsräume zur Verfügung, ergänzt durch Sofas für informelle Gespräche. Eine private Dachterrasse lädt dazu ein, im Freien zu arbeiten, mit Kollegen etwas zu trinken oder sich an einem lauen Nachmittag mit einem Buch zurückzuziehen.

Die öffentlichen Bereiche sind mit Vintage-Möbeln, hochwertigen Materialien und raffinierten Beleuchtungskonzepten ausgestattet, die an die Boutique-Lifestyle-Hotellerie erinnern. Der Gemeinschaftsraum mit seiner multifunktionalen Kücheninsel und einer Barista-Kaffeemaschine bildet das Herzstück des Co-Working-Space. Die Preise für die Mitgliedschaft beginnen bei 60 Euro pro Monat, Tagespässe sind ab 30 Euroerhältlich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.