Rund 8,5 Millionen Euro: Motel One zahlt Mitarbeitern Inflationsausgleichsprämie

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelgruppe Motel One wird 2023 an alle Mitarbeitenden eine Inflationsausgleichsprämie in voller Höhe von bis zu 3.000 Euro auszahlen. Dies bedeutet für das Unternehmen zusätzliche Aufwendungen von rund 8,5 Millionen Euro.

Mit der außerordentlichen und freiwilligen Zahlung unterstützt Motel One alle Mitarbeitenden in Europa hinsichtlich der Preissteigerungen durch die aktuelle Inflation und der Energiekosten. In Deutschland und Österreich ist die Inflationsausgleichsprämie steuer- und abgabenfrei.

Vollzeitbeschäftige, sowie Duale Studenten und Auszubildende erhalten die Prämie in voller Höhe von 3.000 Euro. Die Auszahlungen erfolgen in vier Teilbeträgen über das Jahr 2023 und belaufen sich für das Unternehmen auf insgesamt rund 8,5 Millionen Euro.

„Wir möchten mit dieser Prämie unsere Mitarbeitenden entlasten und die gestiegenen Preise abmildern. Nach dem erfolgreichen ReStart, dem großen Zusammenhalt und Engagement unserer Mitarbeitenden, nutzen wir sehr gerne die Möglichkeit, sie in diesen herausfordernden Zeiten zusätzlich finanziell zu unterstützen“, erklärt Daniel Müller, Co-CEO Motel One, die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.

Das unter Denkmalschutz stehende IFA Fehmarn Hotel & Ferien-Centrum wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die Maßnahmen umfassen öffentliche Bereiche sowie Zimmer und Apartments und sollen den architektonischen Charakter des Standorts bewahren.

In Bayreuth ist es laut Polizei zu mehr als 100 auffälligen Hotelbuchungen über ein Online-Portal gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs.

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.