Salzburger Traditionshotel „Goldener Hirsch“ eröffnet in neuem Glanz

| Hotellerie Hotellerie

Weniger als ein Jahr dauerte die Komplett-Renovierung eines der traditionsreichsten Häuser der Salzburger Altstadt, dem Luxushotel Goldener Hirsch. Zentral gelegen zwischen Getreidegasse und den Festspielhäusern ist das Hotel Teil der Mariott-Marke „The Luxury Collection“. Der Schweizer Eigentümer, Dr. Hans-Peter Wild, investierte über 30 Millionen Euro in den Umbau des Gebäudes, das Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist und dessen Geschichte ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 

Rechtzeitig zu Festspielbeginn öffnet der Goldene Hirsch wieder die Türen: Die 70 Zimmer und Suiten im Landhausstil wurden erneuert und mit Sanitärkeramik von Villeroy & Boch ausgestattet. Im Gastronomiebereich wird nun auf exklusiv für die Neueröffnung designtem Villeroy & Boch Porzellan serviert. 

Auch der Bereich der Rezeption, die Bar Goldener Hirsch und die beiden Restaurants wurden rundum erneuert. Zwei neue kulinarische Konzepte werden künftig angeboten: Während im Haubenrestaurant Küchenchef Martin Bednarik den Gast mit modernem Fine-Dining verwöhnt, wartet das „Herzl“ mit traditionellen österreichischen Schmankerln auf. Für das Traditionshaus wurde ein exklusives Dekor entwickelt und abgestimmt. Als Wiedererkennung und besonderes Designelement wurde ein Hirsch auf das Porzellan dekoriert.

„Für die Wiederöffnung wünschen wir dem Traditionshaus und seinem Team einen guten Start, viel Freude und Erfolg durch3 zufriedene Gäste!“, so Andrea Leifert, Vertriebsleiterin Bad und Wellness in Österreich für Villeroy & Boch.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Für 165 Hotels der insolventen REVO Hospitality Group sind Investorenlösungen gefunden worden. Der überwiegende Teil der rund 5.450 Hotelarbeitsplätze soll erhalten bleiben. Dagegen werden die Arbeitsverhältnisse von 450 Mitarbeitern der Unternehmenszentrale nicht fortgeführt.

Bei den Akzent Hotels haben in den vergangenen Monaten fünf Häuser innerhalb des Netzwerks einen Generationswechsel vollzogen. Die neuen Betriebsleiter rekrutierten sich dabei aus der Gruppe der sogenannten Jungen Akzentler.

Das Davoser Fünf-Sterne-Hotel Seehof stellt seinen Sommerbetrieb zum 14. Juni 2026 ein. Die Betreiberin Revo Hospitality Group verweist auf Synergien mit dem ebenfalls in Davos betriebenen Grandhotel Belvédère.

Die Motel One Group hat zum 1. Juni 2026 zwei bislang von der Revo Hospitality Group betriebene Hotels in Kiel übernommen. Für die Immobilien wurde ein neuer Mietvertrag über 25 Jahre abgeschlossen.

Die Bülow AG hat den Verkaufsprozess für den Porsche Design Tower Stuttgart gestartet. Das 2023 fertiggestellte Gebäude umfasst Hotel- und Büroflächen mit insgesamt rund 16.500 Quadratmetern Mietfläche.

Das Flensburger Boutiquehotel Petuh begeht sein fünfjähriges Bestehen. Nach einer umfassenden Sanierung infolge einer Sturmflut im Jahr 2023 setzt das Haus weiter auf eine Ausrichtung für Erwachsene, die Abstand vom Alltag suchen.

Das ehemalige Grandhotel Hessischer Hof in Frankfurt am Main hat zum 1. Juni 2026 als Taj Hessischer Hof Frankfurt wieder eröffnet. Betreiber ist die Indian Hotels Company Limited. Das Hotel war seit Ende 2020 geschlossen. Mit der Wiedereröffnung bringt die indische Hotelmarke Taj ihr Angebot erstmals auf das europäische Festland.

Das Hotel Golebiewski in Pobierowo eröffnet Ende Juni mit 500 Zimmern und umfangreichen Freizeitangeboten. Das Projekt gilt als größtes Hotel an der polnischen Ostseeküste und strebt eine Kapazität von über 1.200 Zimmern an.

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?