Sammelklage gegen US-Hotelgruppen

| Hotellerie Hotellerie

Die US-Hotelgruppen Choice Hotels, Hilton, Hyatt, InterContinental, Marriott und Wyndham sollen sich zwischen 2015 und 2017 illegal abgesprochen haben. Davon ist zumindest die Kanzlei Hagens Berman überzeugt.

Die Anfang der Woche eingereichte Klage wirft den Unternehmen vor, eine wettbewerbswidrige Vereinbarung getroffen zu haben, um im Internet das Bieten auf fremde Schlüsselwörter zu unterbinden. Dadurch seien den Kunden Informationen zu konkurrierenden Hotels vorenthalten und die Hotelpreise künstlich hochgehalten worden. Laut der Pressemitteilung der Kanzlei seien fast 60 Prozent aller US-Hotelzimmer betroffen. 

Um folgende Hotels geht es dabei: 

  • Choice Hotels International mit Comfort Inn, Comfort Inn Suites, Quality Inn, Sleep Inn und Choice 
  • Hilton mit Hampton Inn, DoubleTree, Embassy Suites, Homewood Suites, Hilton Garden Inn, Waldorf Astoria, Conrad und Hilton 
  • Hyatt mit Park Hyatt, Grand Hyatt und Hyatt
  • InterContinental mit Holiday Inn, Holiday Inn Express, Candlewood Suites, Crowne Plaza, Staybridge Suites und InterContinental 
  • Marriott mit Sheraton, Starwood, Ritz-Carlton, Residence Inn und Marriott 
  • Wyndham mit Travelodge, Super 8, Knights Inn, Ramada, Days Inn, Howard Johnson's und Wyndham 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG hat ein Rückkaufangebot für bis zu 4.403.530 Aktien zu je 1,35 Euro beschlossen. Die Annahmefrist läuft vom 13. Oktober bis zum 2. November 2026; die erworbenen Aktien sollen überwiegend eingezogen werden.

Leonardo Hotels Central Europe hat das neu positionierte Leonardo Hannover Medical Park offiziell eröffnet. Aus zwei zuvor getrennt betriebenen Hotels ist ein gemeinsames Haus mit 208 Zimmern entstanden. Zum Konzept gehört auch eine Kooperation mit Tui Blue.

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.

Nach ungewöhnlich vielen gemeldeten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern warnt die NRW-Datenschutzbeauftragte vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Buchungsdaten. Kriminelle verschicken Nachrichten, die vermeintlich von Unterkünften stammen, und fordern etwa zur Verifizierung von Kreditkartendaten auf.

Kriminelle erbeuten Buchungsdaten und versuchen damit, Urlauber um Geld zu bringen. Nordrhein-Westfalens Datenschutzbeauftragte warnt vor täuschend echten Nachrichten vermeintlicher Unterkünfte.

Novum Hospitality hat gemeinsam mit IHG Hotels & Resorts und HD Hotels vier Hotelprojekte in Dortmund vereinbart. Drei bestehende Häuser und ein Neubau sollen 2027 unter den Marken Garner und Holiday Inn – the niu betrieben werden.

Microsoft berichtet über erneute Cyberangriffe über Hotelnetzwerke. Die Angreifer nutzten vermeintliche Aktualisierungen und Anmeldeaufforderungen, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugang zu Konten zu erlangen.

Travel + Leisure Co. und Wyndham erweitern ihre Zusammenarbeit, um klassische Hotels unter der Marke Sports Illustrated Resorts zu entwickeln. Für Chicago, Baton Rouge und Tuscaloosa nennt eine Mitteilung geplante Projektabschlüsse beziehungsweise Eröffnungen für 2027 und 2028.