Scandic expandiert in Hamburg: Neues Hotel entsteht am Berliner Tor

| Hotellerie Hotellerie

Die Hansestadt wird um ein Hotel reicher: Die Reiß & Co. Gruppe und die PEG – Projektentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH haben einen langfristigen Mietvertrag mit der Scandic Hotels Group für einen Neubau am Bahnhof Berliner Tor unterzeichnet. Das Bauvorhaben, das ein Hotel und ein Bürogebäude umfasst, soll Anfang 2026 mit den Abbrucharbeiten beginnen und bis 2030 fertiggestellt sein.

Der Hotelkomplex wird sich über bis zu elf Stockwerke erstrecken und etwa 430 Zimmer bieten. Ergänzt wird das Angebot durch eine vielfältige Gastronomie und eine Dachterrassen-Bar mit Blick über die Stadt. Angrenzend ist ein bis zu achtgeschossiges Bürogebäude mit rund 9.000 Quadratmetern Mietfläche vorgesehen, das durch einen Dachgarten und großzügige Gemeinschaftsflächen im Staffelgeschoss aufgewertet wird.

Eine öffentlich zugängliche Passage im Erdgeschoss wird das dahinterliegende Quartier und die Gewerbeflächen erschließen. Zudem ist eine „Community Stage“ geplant, die für Veranstaltungen von Vorträgen bis zu kleineren Konzerten genutzt werden kann. Im Untergeschoss stehen Parkplätze für Hotelgäste und Büromieter bereit.

Jesper Engman, Senior Vice President Portfolio Development der Scandic Hotels Group, betont die strategische Bedeutung des Standorts: „Diese Investition ist ein wichtiger Schritt, um unsere Präsenz in Hamburg zu stärken – einem führenden europäischen Zentrum für Wissenschaft, Forschung und Bildung.“

Christian Marquardt, Geschäftsführer der Projekt Hamburg Heidenkampsweg GmbH, hob hervor: „Mit Scandic gewinnen wir einen erfahrenen Partner und eine renommierte, internationale Hotelmarke. Der Standort Hamburg ist sowohl bei Geschäftsreisenden als auch bei Städtetouristen stark im Trend.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.