Schloss Lieser & La Caserne Chanzy: Autograph Collection Hotels mit weiteren Zugängen

| Hotellerie Hotellerie

Autograph Collection Hotels begrüßt zwei weitere Häuser in ihrem Europa-Portfolio: Schloss Lieser in Deutschland und La Caserne Chanzy Hotel & Spa in Frankreich. Mit bisher sieben Neuzugängen in diesem Jahr hält das Wachstum der Marke mit nun mehr als 50 Hotels in Europa weiter an.

„Mit einem rasanten Wachstum von ehemals fünf Häusern auf mehr als 180 in nur acht Jahren sind die Autograph Collection Hotels führend in der Sparte der unabhängigen Hotels. Sie fungieren als Tor zu außergewöhnlichen und unkonventionellen Hotelerlebnissen rund um den Globus,” so John Licence, VP Premium & Select Brands Europe, Marriott International. „Wir sind hocherfreut, diese unverwechselbaren neuen Häuser in unserer sorgsam kuratierten Kollektion willkommen zu heißen und den Gästen damit neue bemerkenswerte Erlebnisse in weiteren europäischen Destinationen anbieten zu können.”

Schloss Lieser, Deutschland

Eingebettet in die Landschaft der Mosel empfängt das Schloss Lieser seine Gäste mit 50 herrschaftlichen Zimmern. 1885 erbaut und über die letzten Jahre restauriert, bietet das Hotel die Erhabenheit eines Schlosses aus dem 19. Jahrhundert gepaart mit den Annehmlichkeiten der modernen Zeit. Die Geschichte ist tief im Fundament des Schloss Lieser verankert, das mit zentralen Momenten sowohl der deutschen als auch der niederländischen Geschichte verbunden ist.

Zu den ehemaligen Eigentümern zählt der wohlhabende Politiker und Verwandter des niederländischen Königshauses Clemens Freiherr von Schorlemer-Lieser. Im Laufe der Jahrhunderte trafen sich hier immer wieder Politiker, um über die Zukunft Deutschlands zu beraten. 2007 wurde das Schloss in das heutige Boutique-Hotel verwandelt. Sogar das Gourmetrestaurant, Puricelli, bezieht seinen Namen von der Puricelli-Familie, die das Schloss einst gründete.

La Caserne Chanzy Hotel & Spa, Reims, Frankreich

La Caserne Chanzy Hotel & Spa ist eingebettet in das historische Herz von Reims und liegt gegenüber dem UNESCO Welterbe der Kathedrale Notre-Dame de Reims. Mit 89 Zimmern und 17 Suiten ist die ehemalige Feuerwache Teil des architektonischen Art-Déco-Erbes, das den Wiederaufbau der Stadt in den 1920ern markiert.

Die architektonische Integrität des Originalgebäudes zu erhalten, war eine Schlüsselaufgabe für die Transformation von der Feuerwache zum Boutique Hotel, die dem Architekten Christophe Ballan in Zusammenarbeit mit dem lokalen Design Office anvertraut wurde. Für das Interior Design zeichnet Julie Fuillet vom Julie Fuillet Studio verantwortlich. Sie entwickelte ein Konzept, das auf die drei Prinzipien Tradition, Wissen und Initiation fußt.

Die Brasserie La Grande Georgette bietet ihren Gästen lokale Bistroküche. Gemäß der Autograph Collection Hotels Philosophie, nach der jedes Hotel von einer Vision und Geschichte getragen wird, stammt der Name “La Grande Georgette” von einer Tradition aus den späten 1920er Jahren, nach der das Feuerwehrauto den Namen der Kapitänsgattin trägt. Als eine weitere Hommage an die Geschichte des Hauses läutet jeden Tag um 18 Uhr eine Glocke, woraufhin sich die Belegschaft am alten Feuerturm versammelt, um den mutigen Feuerwehrleuten die Ehre zu erweisen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.