Schweizer erwerben drei Mercure Hotels in NRW

| Hotellerie Hotellerie

Die Mercure-Hotels in Hamm, Hagen und Lüdenscheid sind von der Langdor Hotel GmbH an die Schweizer Hoteleigner und -betreiber somnOO SA und weitere Partner verkauft worden.  Die Immobilien aus den siebziger Jahren, wechselten schon mehrfach den Besitzer.

Der Schweizer Hoteleigner und -betreiber somnOO SA hat zusammen mit seinen Finanzpartnern RIVE PI, Extendam und 123 IM im Rahmen eines Share Deals die drei Mercure-Hotels erworben.

Die Transaktion wurde von KPMG Deutschland sowie von IDEACT Paris begleitet. Die Sparkassen HagenHerdecke und Lüdenscheid sind die Partnerbanken der Acquisition.

Die drei Bestandshäuser mit insgesamt 458 Zimmern und großflächigen Tagungs- und Konferenzräumen sollen auch zukünftig unter der Marke Mercure geführt werden.

Colliers International hat die Transaktion vermittelt und auf Verkäuferseite begleitet. Detlef Kaiser, Head of Investment Hotel bei Colliers International: „Wir freuen uns sehr, mit dieser Transaktion einen weiteren wichtigen Marktteilnehmer bei seinem Eintritt in den deutschen Hotelmarkt begleiten zu können.“ 

Lars Backhaus und Christian Rousseau, CEOs und Eigner von somnOO SA zeigen sich zufrieden, denn „diese Transaktion ist von großer strategischer Tragweite für somnOO: Unsere Position als unabhängiger europäischer Hoteleigner und -betreiber ist deutlich gestärkt. Wir haben dank zwei neuer Investorenpartner RIVE PI und Extendam und unserem langjährigen Partner 123 IM einen wichtigen Schritt gemacht.”

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.

Eine aktuelle Umfrage der American Hotel & Lodging Association belegt, dass die Hotelnachfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in vielen US-Städten deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Leitungswasserschäden zählen zu den häufigsten Schadenursachen im Hotel und können erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Insbesondere gesperrte Zimmer und daraus resultierende Umsatzeinbußen führen zu Belastungen. Ein neuer Leitfaden zeigt die Risiken auf und sagt, wie sich Hoteliers absichern können.

Der Hotelverband hat seine AGB-Empfehlungen für Hotels an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Die Neufassungen sollen das Abmahnrisiko senken und die Rechtssicherheit im Umgang mit Gästen und Partnern erhöhen. Der Verband empfiehlt bisherige Versionen in allen Vertragsunterlagen, E-Mail-Vorlagen und auf Internetseiten gegen die aktuellen Fassungen auszutauschen.

Die HSMA hat die Bewerbungsfrist für den Social Media Award 2026 für Hotels im deutschsprachigen Raum eröffnet. Im Fokus des Wettbewerbs stehen strategische Ansätze und messbare Erfolge in der digitalen Kommunikation sowie im Employer Branding.

Die Radisson Hotel Group eröffnet in Danzig ihr erstes polnisches Haus der Marke Prize by Radisson. Das Hotel mit 125 Zimmern setzt auf ein funktionales Design im mittleren Preissegment und markiert den Beginn einer Expansion in polnischen Metropolen.

Wyndham meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum der Systemgröße und der Pipeline auf Rekordniveau. Die laufende Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet jedoch das operative Ergebnis durch Gebührenstundungen und führt zur Übernahme von zwei europäischen Hotels.

Whitbread erreicht mit Premier Inn erstmals einen Gewinn im Deutschlandgeschäft und kündigt einen umfassenden Umbau seines Gastronomieangebots an. Medien berichten zudem über einen geplanten Stellenabbau im Zuge der Neuausrichtung.