Seehotel Niedernberg mit neuem Herrenhaus

| Hotellerie Hotellerie

Zu einem klassischen Dorf gehört – neben Wohnhäusern, Kapelle, Schlösschen, Restaurants, Läden und einem zentralen Dorfplatz – auch ein Herrenhaus. Das fehlte dem Dorf am See – Seehotel Niedernberg bei Aschaffenburg bisher noch. Nach einer Bauzeit von nur rund einem halben Jahr und einer Investition in Millionenhöhe wurde das neue Großgebäude nun offiziell eröffnet. Auf einer Grundfläche von rund 450 Quadratmetern, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Bestandsgebäuden und mit direkter Anbindung an das Haupthaus, ist ein Palais im ländlichen Herrenhaus-Stil entstanden. 

Als „modern und gemütlich, nicht mondän, aber mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet“ beschreibt Karina Kull, Direktorin im Dorf am See, den Stil der 27 Doppelzimmer. Seinen Anspruch verdeutlicht das Herrenhaus architektonisch durch eine klare Linienführung sowie die Verbindung von Mittelhaus mit den beiden Seitenflügeln und einem zweistufigen Walmdach.

Die auf drei Etagen – jede mit einem eigenen Farb- und Musterthema – verteilten Zimmer sind zwischen 28 und 31 Quadratmeter groß, verfügen über Bäder mit extragroßer Dusche, ein separates WC, zum Teil einen Balkon sowie See-, Odenwald- oder Spessart-Blick. Mit dem Neubau steigt die Zimmerzahl des Dorfs am See auf nunmehr 106, entsprechend wurden auch neue kostenfreie PKW-Parkplätze geschaffen.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Steigenberger Hotel in Bad Pyrmont ist ein neuer Investor vorgestellt worden. Wie auf einem Pressetermin mitgeteilt wurde, will der 85-jährige Hotelentwickler Gert Prantner mit bis zu fünf Millionen Euro in das Projekt einsteigen. Parallel läuft ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel, die Sanierung des Hauses auch wirtschaftlich fortzuführen.

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.

Accor und die GCH Hotel Group haben die Eröffnung zweier neuer Häuser in Rosenheim und Potsdam bekanntgegeben. Während das Haus in Rosenheim unter der Marke Ibis Styles geführt wird, erfolgt in Potsdam die Eröffnung eines Hotels der Marke Greet.

Der Hotelverband Deutschland und der GVFH schreiben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hotelakademie drei Stipendien für angehende Hotelbetriebswirte und Revenue Manager aus. Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Juni 2026.

In Österreich steigen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison, gleichzeitig wächst laut Hotelvereinigung der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe durch steigende Kosten und verändertes Ausgabeverhalten der Gäste.

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.