"Sei du selbst!" - Hilton-Azubis berichten von ihrer Ausbildung in der Hotellerie

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Sara, Kossi und Aemelié, Sie machen derzeit alle drei eine Ausbildung bei Hilton – In welchen Bereichen arbeiten Sie und wie sieht ein normaler Arbeitsalltag aus? 

Aemelié: Zurzeit bin im GC&E, der Group, Convention und Events Abteilung - das ist unser Veranstaltungsbüro. Meine dortigen Aufgaben umfassen einen professionellen Service in der Veranstaltungsplanung. Das heißt: Ich helfe dabei, Konzepte für Veranstaltungen aller Art zu entwickeln, zu planen und durchzuführen.

Sara: Ich arbeite in der Küche in dem a la carte Geschäft. Am meisten Spaß macht mir, so komisch es auch klingt, der „Küchenstress“ und ein Gericht herauszugeben, wenn ich weiß, dass es perfekt gelungen ist.

Kossi: Ich arbeite derzeit am Front Desk und bin dementsprechend eins der Gesichter, das Gäste direkt sehen, wenn sie anreisen. In dieser Abteilung wird das Wort „Gästezufriedenheit“ großgeschrieben. Alles wird getan, um dem Gast einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Das Besondere an meiner Ausbildung im Hilton Berlin ist die familiäre Atmosphäre im Betrieb und dass jede Bemühung wertgeschätzt wird.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Ausbildungsangebote – wieso haben Sie sich für eine Ausbildung in der Hotellerie entschieden?

Aemelié: Neben dem fachlichen Know-How kann man mit solch einer Ausbildung wichtige Fähigkeiten wie Sozialkompetenz, interkulturelle Kommunikation, Sprachkenntnisse und Teamfähigkeit erwerben. Diese Qualifikationen sind nicht nur im Beruf, sondern auch im gesamten Leben von unschätzbarem Wert. Zusammenarbeiten, große Projekte aufziehen und dabei Spaß haben – das war auch ausschlaggebend, denn jeder Tag sieht im Hotel anders aus.

Sara: Ich komme aus einer Gastronomie-Familie, daher hat mich das Gewerbe schon immerinteressiert und, da es in unserer Familie noch keine Köchin gibt, dachte ich mir, übernehme ich die Rolle.

Kossi: Ich habe mich für eine Ausbildung im Hilton Berlin entschieden, weil die Ausbildung so abwechslungsreich ist. Die Möglichkeit, verschiedene Abteilungen eines Hotels zu erleben, hat mich total fasziniert.
 

Nun zwei Fragen an Markus Hussler, Area General Manager Hilton North & East. Herr Hussler, wir sehen derzeit in der Hotellerie einen großen Fachkräftemangel. Wie ist die Situation bei Hilton?

Markus Hussler: Im Moment haben wir 350 Auszubildende in unseren Hilton und Waldorf Astoria Hotels in Deutschland. Das ist eine große Veranwortung aber auch eine Riesenchance für unsere Branche. Hilton wurde zurecht weltweit auf Platz 1 bei Great Place to Work gewählt. Wir setzen seit Jahren einen Schwerpunkt auf eine gute Ausbildung und sind ständig im direkten Dialog, wie wir unsere Ausbildung verbessern können. Attraktive Arbeitsbedingungen, ein internationales Umfeld und großartige Karrieremöglichkeiten sind die Basis.

Gleichzeitig erlaubt eine Ausbildung in einem Hotel eine Vielzahl an verschiedenen Tätigkeiten und somit die Option, Verschiedenes auszuprobieren. Wir haben viele Beispiele, dass eine Hotel-Ausbildung ein tolles Fundament in der Berufswelt darstellt. Eine Vielzahl an Beispielen von erfolgreichen Karrieren bestätigen das. Hotelerie ist eben nicht nur ein Job, sondern ein Lifestyle. Auf Social Media zeigen wir unter #weareHilton und #tasteatHilton viele Beispiele aus dem täglichen Leben in unseren Hotels. „You have to have big dreams to achieve great things” war schon der Slogan unseres Gründers Conrad Hilton.

Welche Maßnahmen ergreifen Sie, um als Ausbildungsplatz attraktiv zu bleiben? Was können Sie Auszubildenden bei Hilton anbieten?

Markus Hussler: Die Möglichkeit in 3 Jahren die Komplexität eines Hotels kennenzulernen. Im Hilton Berlin zum Beispiel haben wir 47 Auszubildende und somit ein großes Team, das mit sehr viel Freude und Engagement als Gastgeber unser Hotel unterstützt. Zudem gibt es eine Jobgarantie in unserem Unternehmen nach der Ausbildung. Der Umgang mit unseren internationalen Gästen ist eine tolle Erfahrung für den weiteren Berufsweg. Natürlich haben wir qualifizierte Ausbilder und Ausbilderinnen, sehr gute Arbeitsbedingungen, Karrieremöglichkeiten, und die Förderung von Vielfalt und Inklusion. Gleichzeitig steht unser Name für eine attraktive Arbeits- und Teamkultur und gesellschaftliches Engagement.

Sara und Kossi, Sie haben beide schon selbst an einem Exchange Program von Hilton teilgenommen, Sara in Wien und Kossi in Köln. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Sara: Grundsätzlich hat Hilton weltweit die gleichen Standards, daher war es schön zu sehen, wie es dann doch anders sein kann und wie sie sich auf ihre eigene Art und Weise unterscheiden. Außerdem war es für mich als Azubi in Wien auch interessant, die Unterschiede einer deutschen und österreichischen Ausbildung zu sehen und zu vergleichen.

Kossi: Meine Erfahrung in Köln war äußerst bereichernd. Nicht nur auf professioneller Ebene konnte ich viel dazu lernen, sondern auch auf persönlicher Ebene. Es war für mich eine sehr gute Möglichkeit, meine Anpassungsfähigkeit zu üben, verschiedene Arbeitsmethoden zu vergleichen und eine neue Stadt zu erkunden. Alles in allem war es eine unvergessliche Erfahrung.

Zu guter Letzt: was würden Sie jemandem raten, der darüber nachdenkt, eine Ausbildung in der Hotellerie anzufangen?

Aemelié: Einfach ausprobieren und sehen, was passiert. Es sollte dir aber klar sein, dass es sich um eine dynamische Arbeitswelt handelt.

Sara: Macht vorher ein Praktikum und schaut, ob dieser abwechslungsreiche Beruf etwas für euch ist. Auch als Koch durchläuft man verschiedene Abteilungen z.B. das Restaurant, das Bankett (Veranstaltungen) oder die Frühstücksküche. Im klassischen Restaurant gibt es eine solche Vielfältigkeit nicht. Das macht eben die Hotellerie aus!

Kossi: Sei du selbst! Die Hotellerie stellt dich für deine Persönlichkeit ein. Es ist eine der wenigen Branchen, die dir die Chance gibt, du selber zu sein und dir einen sicheren Arbeitsplatz bietet. Für mich persönlich ist es die perfekte Ausbildung, deswegen kann ich sie nur empfehlen.


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