Serviceroboter Jeeves beliefert Gäste des Radisson Blu Hotel am Züricher Flughafen

| Hotellerie Hotellerie

Jeeves kümmert sich ab sofort auch um die Gäste des Radisson Blu Hotel, Zurich Airport. Der Serviceroboter liefert Gästen Getränke, Snacks, Gerichte wie Burger, Pizza und Salat sowie andere Produkte kontaktlos bis an die Zimmertür und unterstützt damit das Hotel-Team in ihrer täglichen Arbeit. Das Münchner Technologieunternehmen Robotise weitet mit der Inbetriebnahme des Roboters seinen Service erstmals in die Schweiz aus. Im Radisson Blu Hotel, Zurich Airport kommt die neueste Version des Helfers zum Einsatz.

Daniel Twerenbold, Regional Director Switzerland, Italy, Austria & South East Europe bei der Radisson Hotel Group, sieht in Jeeves eine optimale Ergänzung, um Gästen einen kontaktlosen Service zu ermöglichen: „Als ich Jeeves das erste Mal in einem Video gesehen habe, war ich von Anfang an davon überzeugt, dass der Roboter unsere Servicedienstleistungen im Room Service mit seinen technischen Fähigkeiten sehr gut unterstützen kann. Wir freuen uns deshalb sehr, ab sofort mit Jeeves zusammen zu arbeiten und unseren Gästen einen exklusiven, kontaktlosen und sicheren Servicestandard zu bieten, der ganz im Einklang mit unserem Radisson Hotels Safety Protocol steht.“

Damit der Serviceroboter selbstständig die 330 Zimmer und Suiten des Hotels erreicht, wurde die Aufzugssteuerung der Marke Schindler aufgerüstet. Dank Cloud-Technologie kommunizieren die Lifte erstmalig direkt mit dem Serviceroboter und sorgen so für Transporte auf alle Etagen. „Zusammen mit Robotise und Schindler verstehen wir uns als Innovationstreiber und ich bin sehr dankbar für dieses Gemeinschaftsprojekt“, so Daniel Twerenbold weiter. „Im Besonderen, da durch die neue Programmierung der Gästelifte durch unseren Partner Schindler, unsere Serviceabläufe neugestaltet wurden."

Mit der Ausstattung des ersten Hotels in der Schweiz bereitet das Münchner Technologieunternehmen den Weg für die weitere Expansion im Nachbarland. Der Wunsch nach kontaktlosem Service in der Hospitality-Branche hat die Nachfrage nach dem Roboter erhöht: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit dem Radisson Blu Hotel, Zurich Airport“, sagt Oliver Stahl, Vorstandsvorsitzender Robotise. „Sie beweist, dass innovative, zukunftsweisende Technologien in der Hotellerie nicht mehr wegzudenken sind. Als überaus beliebtes Reiseland ist die Schweiz für uns ein wichtiger Markt für den Einsatz von Servicerobotik in der Hotellerie.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Norton warnt in einem Blogbeitrag vor einer neuen Betrugsmasche mit echten Hotelbuchungen. Täter nutzen reale Reservierungsdaten, um Reisende zu täuschen und Zahlungsinformationen abzugreifen.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 steigende Kennzahlen und erhöht die Prognose für das Gesamtjahr. Wachstumstreiber sind laut Unternehmen höhere Zimmererlöse und eine ausgebaute Entwicklungspipeline.

Für das IntercityHotel Herford ist im laufenden Insolvenzverfahren eine Nachfolgelösung gefunden worden. Eine neu gegründete Gesellschaft übernimmt ab Mai 2026 Betrieb und Mitarbeiter.

Die Barceló Hotel Group hat laut Mitteilung im April das Barceló Dresden Newa nach einer umfassenden Renovierung eröffnet. Das Vier-Sterne-Hotel ist neben dem Barceló Hamburg das zweite Haus der Gruppe in Deutschland. So richtig fertig eingerichtet war die Herberge auch vier Wochen nach der Eröffnung nicht.

Die Marriott-Marke St. Regis Hotels & Resorts hat mit der Eröffnung des The St. Regis Budapest ihr Debüt auf dem ungarischen Markt vollzogen. Das Hotel befindet sich im historischen Klotild Palais, einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum.

Hilton meldet für das erste Quartal 2026 ein deutliches Gewinnwachstum und eine Rekord-Pipeline bei Hotelprojekten. Infolge der positiven Entwicklung hebt der Konzern seine Finanzprognose für das gesamte Geschäftsjahr an.

Die Dorint Hotelgruppe hat in Düsseldorf das neue Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe eröffnet. Das Haus mit 137 Zimmern setzt gestalterisch auf die Modegeschichte des Standorts und ergänzt das Portfolio der Gruppe in der Landeshauptstadt.

Die Gründer des Miniatur Wunderlands planen laut einem Medienbericht ein Hotel auf der Lübecker Wallhalbinsel. Baubeginn und Eröffnungstermin stehen bereits im Raum. Auch der Hotelunternehmer Kai Hollmann soll an dem Projekt beteiligt sein.

Der Gemeinderat von Meersburg hat dem Verkauf des Hämmerle-Areals zugestimmt. Auf dem Gelände, direkt am Ufer des Bodensees, mit Blick auf die Schweizer Alpen, soll ein Hotel mit rund 100 Zimmern sowie zusätzliche Wohnbebauung mit etwa 30 Einheiten entstehen.

Die Österreichische Hotelvereinigung widerspricht Berichten über einen Bettenmangel zum Eurovision Song Contest in Wien. Mit 85.000 Betten bietet die Stadt laut Verband genügend Raum für die erwarteten Gäste sowie reguläre Reisende.