smartments Apartments nach Renovierung in Prenzlauer Berg wiedereröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Die Apartment-Marke Smartments hat ihren Standort im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg nach einer umfassenden Renovierung Anfang April wieder für den Betrieb geöffnet. 

Die Modernisierungsmaßnahmen wurden größtenteils während des laufenden Betriebs durchgeführt, wobei das Objekt für die abschließenden Arbeiten im März für einen Zeitraum von zwei Wochen vollständig geschlossen werden musste. Im Zentrum der Maßnahmen standen die Überarbeitung des Zimmerkonzepts sowie die Einführung neuer Kategorien und Serviceprozesse.

Familienzimmer und schwebende Betten 

Eine wesentliche Neuerung ist die Einführung von Familienzimmern. Hierbei handelt es sich um zwei Einheiten, die durch eine Verbindungstür miteinander gekoppelt sind. Damit erweitert Smartments sein Portfolio erstmals um eine Kategorie, die gezielt auf gemeinsam reisende Gäste ausgerichtet ist. 

In den Studios wurde zudem ein neues Raumkonzept umgesetzt. Dieses beinhaltet ein schwebendes Bett, das eine offenere Raumwirkung erzielen und die nutzbare Fläche vergrößern soll. Ergänzt wird die Möblierung durch modulare Sofas, die sich verschiedenen Nutzungssituationen anpassen lassen. Alle Apartments verfügen weiterhin über eine kleine Küche und einen Arbeitsplatz, da die Wohneinheiten für Aufenthalte konzipiert sind, die von einer Nacht bis zu mehreren Monaten dauern können. Als neues Element zur Individualisierung wurden zudem Bilderrahmen eingeführt, bei denen Gäste in der Lobby Motive mit Berliner Stadtansichten auswählen können, um ihr Zimmer zu gestalten.
 

Mobile Gastgeber ersetzen klassische Rezeption

Parallel zur baulichen Erneuerung hat das Unternehmen das Service- und Aufenthaltskonzept in den öffentlichen Bereichen angepasst. Der Lobbybereich wurde als multifunktionaler Raum neu konzipiert. Er bietet nun verschiedene Sitz- und Arbeitsbereiche, die sowohl für Mahlzeiten als auch für gemeinschaftliches Arbeiten genutzt werden können. Damit soll die Lobby über ihre Funktion als reiner Durchgangsbereich hinaus als zentraler Bestandteil des Aufenthalts etabliert werden.

Im Bereich der Dienstleistungen setzt Smartments verstärkt auf Veränderungen in der Gästebetreuung. Anstelle einer herkömmlichen, fest installierten Rezeption kommen zunehmend mobile Hosts zum Einsatz. Diese Mitarbeiter halten sich flexibel in der Lobby auf, um den Gästen direkt am Aufenthaltsort zur Verfügung zu stehen. Das Ziel dieser Maßnahme sei es, die Abläufe effizienter zu gestalten und den Service näher an den Gast zu bringen.

Martin Troppa, Director of Commercial bei Smartments, erläutert die Hintergründe der Maßnahmen: „Mit dem neuen Zimmerkonzept und zusätzlichen Kategorien schaffen wir mehr Flexibilität und erschließen gleichzeitig neue Nachfragepotenziale." Die Differenzierung zwischen kurzen und längeren Aufenthalten bleibe dabei ein wesentlicher Bestandteil der Betriebsstrategie am Standort Berlin Prenzlauer Berg.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Darknet werden nach Angaben der Lindner Hotels AG Daten angeboten, die mutmaßlich aus dem Cyberangriff vom 8. Juni 2026 stammen. Überprüfte Beispieldaten enthalten tatsächlich Daten aus den betroffenen Beständen; der genaue Umfang der Datenentwendung werde weiter untersucht.

Wenn die nächste Generation übernehmen soll, bringt das in familiengeführten Häusern immer auch Herausforderungen mit sich. Als Hotelier in dritter Generation kennt Thomas Walther vom Hotel Walther und Hotel Steinbock diese nur zu gut – und berichtet Oliver Meyer im HotelPartner-Podcast, wie der Generationenwechsel erfolgreich ablaufen kann und welche Rolle das Thema Führung dabei spielt.

Die MHP Hotel AG hat ein Rückkaufangebot für bis zu 4.403.530 Aktien zu je 1,35 Euro beschlossen. Die Annahmefrist läuft vom 13. Oktober bis zum 2. November 2026; die erworbenen Aktien sollen überwiegend eingezogen werden.

Leonardo Hotels Central Europe hat das neu positionierte Leonardo Hannover Medical Park offiziell eröffnet. Aus zwei zuvor getrennt betriebenen Hotels ist ein gemeinsames Haus mit 208 Zimmern entstanden. Zum Konzept gehört auch eine Kooperation mit Tui Blue.

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.

Nach ungewöhnlich vielen gemeldeten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern warnt die NRW-Datenschutzbeauftragte vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Buchungsdaten. Kriminelle verschicken Nachrichten, die vermeintlich von Unterkünften stammen, und fordern etwa zur Verifizierung von Kreditkartendaten auf.

Kriminelle erbeuten Buchungsdaten und versuchen damit, Urlauber um Geld zu bringen. Nordrhein-Westfalens Datenschutzbeauftragte warnt vor täuschend echten Nachrichten vermeintlicher Unterkünfte.

Novum Hospitality hat gemeinsam mit IHG Hotels & Resorts und HD Hotels vier Hotelprojekte in Dortmund vereinbart. Drei bestehende Häuser und ein Neubau sollen 2027 unter den Marken Garner und Holiday Inn – the niu betrieben werden.