Sonnenalp Resort erweitert Angebot um Hofgut in Ofterschwang

| Hotellerie Hotellerie

Das Sonnenalp Resort in Ofterschwang hat am 21. Dezember 2025 einen neuen Bereich unter dem Namen Hofgut in Betrieb genommen. Mit diesem Projekt bezieht sich die Inhaberfamilie Fäßler auf die Historie des Standorts, der im Jahr 1919 als Bauernhof begründet wurde. Die Anlage ist als eigenständiger Bereich innerhalb des Resorts konzipiert und rückt die Tierhaltung sowie die Lage in der Natur in den Fokus.

Fokus auf Pferdesport und Infrastruktur

Zentraler Bestandteil des Neubaus ist eine Reithalle, die von regionalen Handwerksbetrieben unter Verwendung von heimischem Holz errichtet wurde. Die Architektur zeichnet sich durch großflächige Glasfronten zur Umgebung aus. Die Anlage bietet derzeit Platz für 22 Pferde. Ab dem Jahr 2026 ist geplant, die Kapazitäten zu erweitern, um auch Gastpferde unterbringen zu können.

Das reiterliche Angebot umfasst neben dem Reitunterricht auf Connemaraponys auch Bodenarbeit und Kurse zum Vertrauensaufbau zwischen Mensch und Tier. In den Ferienzeiten werden zudem drei- oder sechstägige Reitercamps für Kinder und Jugendliche durchgeführt, die mit Leistungsnachweisen oder Vorführungen abschließen. Künftig sollen weitere Angebote wie ein Streichelzoo und geführte Touren mit Alpakas folgen.

Beherbergung und Gastronomie im Neubau

Über der Reithalle wurden Wohneinheiten in Form von Appartements auf zwei Etagen integriert. Die Gestaltung kombiniert ländliche Elemente mit industriellen Designmerkmalen. Diese Unterkünfte sind räumlich separiert, ermöglichen den Gästen jedoch die Mitbenutzung der gesamten Infrastruktur des Hauptresorts, einschließlich der Wellness- und Golfanlagen.

Die gastronomische Versorgung erfolgt über ein integriertes Restaurant. Das kulinarische Konzept basiert auf einer regional orientierten Küche und sieht vor, dass Speisen gemeinschaftlich am Tisch geteilt werden können. Das Areal sowie die Gastronomie sind für Hotelgäste sowie für Besucher aus der Region und Einheimische gleichermaßen zugänglich.

Zusammenarbeit der Generationen

Das Bauvorhaben wurde als Gemeinschaftsprojekt der vierten und fünften Generation der Familie Fäßler umgesetzt. Neben Michael und Dr. Anna-Maria Fäßler waren Jakob Fäßler und Isabelle Ahegger an der Realisierung beteiligt. Das Hofgut dient zudem als Arbeitsumfeld für Nachwuchskräfte im Gastgewerbe, um neue Betriebsabläufe zu etablieren.

Die Erweiterung ist Teil einer umfassenden Investitionsstrategie des familiengeführten Fünf-Sterne-Resorts. Parallel zum Hofgut entstehen für das Jahr 2026 fünf zusätzliche Wohnhäuser in Holzbauweise. Damit setzt das Unternehmen die Modernisierung fort, nachdem bereits zum 100-jährigen Bestehen der Wellnessbereich auf 20.000 Quadratmeter vergrößert und das medizinische Angebot im Bereich der orthopädischen Rehabilitation ausgebaut wurde.


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.