Sonnenhotels eröffnen barrierefreies Hotel in Bad Rappenau

| Hotellerie Hotellerie

Die kleine Hotelgruppe Sonnenhotels hat die Herberge „Salinengarten“ im Kurort Bad Rappenau eröffnet. Das überwiegend barrierefreie Hotel, in dem auch Hörgeschädigte Audiosignale und Musik wahrnehmen können, bietet 132 Zimmer, ein Restaurant, einen Tagungsbereich und ein eigenes Spa. Darüber hinaus ist das Hotel mit einem so genannten Bademantelgang mit der Sole- und Saunatherme Rappsodie von Bad Rappenau verbunden.

Das Sonnenhotel Salinengarten richtet sich nicht nur an Freizeitreisende, sondern ist insbesondere für Urlauber mit Beeinträchtigung ausgelegt. Das barrierefreie Ferienhotel soll laut Hotelgruppe die klassische Ferienhotellerie bereichern und eine breitere Gästegruppe sowohl im Urlaubs- als auch im Tagungssegment ansprechen. „Das Sonnenhotel Salinengarten liegt uns sehr am Herzen. Wir sind sehr glücklich, mit der Eröffnung des Hotels unserem Ziel, eine größere Durchmischung von Gästen in unterschiedlichen Lebensbereichen zu erreichen, einen großen Schritt näher zu kommen. Mit unseren neuen Sonnenhotels stehen wir für Integration. Als Hotelmarke mit zwölf Hotels in Deutschland und Österreich steht das Unternehmen schon seit der Gründung für eine offene Willkommenskultur in ihren Drei- bis Vier-Sterne-Hotels in den schönsten Urlaubsgegenden“, so Karina Dörschel, Geschäftsführerin und Inhaberin der Sonnenhotels Gruppe.

„Unser Familienunternehmen basiert auf christlich-humanistischen Werten. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den Blick auch auf Menschen, Situationen und Umstände zu richten, die möglicherweise weniger Beachtung in der Gesellschaft und in unserem nahen Umfeld finden“, so Dörschel, weiter.

Das Sonnenhotel Salinengarten liegt am Sole- und Saunaparadies Rappsodie und wurde von den Innenarchitekten der Ippolito Fleitz Group entworfen. Das Haus verfügt über 132 barrierefreie Zimmer, einen Spa-Bereich und einen Bademantelgang, durch den Hotelgäste in das Sole- und Saunaparadies gelangen. Das Hotel bietet teilweise kostenfreien Zugang. Der Tagungsbereich bietet flexible Konferenz- und Tagungsräume für bis zu 200 Personen. Es gibt außerdem einen barrierefreien Sanitärbereich und eine induktive Höranlage für Hörgeschädigte. Zum Konzept des Restaurants namens Essenz gehören Front-Cooking-Stationen.

Die Sonnenhotels-Gruppe ist ein seit den 80er Jahren bestehendes Familienunternehmen im Tourismusbereich. Mit der Übernahme durch die „zweite Generation“, Karina und Andreas Dörschel, im Jahr 2002, entwickelte sich das Unternehmen zu einer der führenden Gruppen im Bereich der drei und vier Ferienhotellerie im deutschsprachigen Raum. Die Sonnenhotels spezialisieren sich auf einen klaren Wachstumsmarkt: Urlaub für alle, Erholung ohne Barrieren des Alltags. Von älteren Menschen, über Familien mit Kindern bis hin zu gesundheitsbewussten Gästen (mit und ohne leichten Pflegebedarf). Immer verbunden mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis.

Zu den Sonnenhotels gehören zwölf familienfreundliche Häuser im drei- bis vier-Sterne-Segment mit Standorten in Österreich und Deutschland. Aufgrund des demografischen Wandels  steigt der Bedarf am „Urlaub für alle, ohne Barrieren des Alltags“ weiter an. Die Sonnenhotels bieten ihren Gästen Lebenserleichterung zur Urlaubszeit. Dazu gehören neben der gehobenen Grundausstattung insbesondere auch moderne Wellness-Ausstattungen, Kinderklubs, Pflegeangebote vor Ort sowie besondere Unterstützung bei der gesamten Reiseorganisation. Mit diesem Crowdinvesting wird nicht nur Entwicklung weiterer barrierefreier Urlaubshotels teilfinanziert, es werden auch Investitionen in barrierefreie Infrastruktur sowie innovative "digitale Hotelzimmer“ (die z.B. direkte Videoverbindung zu Ärzten bereitstellen) finanziert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.