St. Regis Hotels eröffnet in Venedig

| Hotellerie Hotellerie

St. Regis Hotels & Resorts ist ab sofort auch in Venedig vertreten. Die Eröffnung des St. Regis Venedig folgt einer zwei Jahre umfassenden Komplettrenovierung des Grand Hotel Britannia. Das Hotel liegt direkt am Kanal, gegenüber der Punta della Dogana, und umfasst 169 Zimmer und Suiten. Das Hotel besteht aus fünf venezianischen Palästen, wovon der älteste ins 17. Jahrhundert zurückdatiert. Das St. Regis Venedig ist neben dem St. Regis Florenz und dem St. Regis Rom das dritte Hotel der Marke in Italien.

„Venedig zählt zu den einzigartigsten Städten dieser Welt – eine Stadt, die Königshäuser, Künstler, Händler ebenso wie Jetsetter seit mehr als 15 Jahrhunderten inspiriert“, so Jenni Benzaquen, Vice President Luxury Brands – Europe, Marriott International.

Die fünf „Palazzi“, aus denen das Hotel besteht, befinden sich in privilegierter Lage mit Blick auf den Canale Grande. Der älteste ist der Badoer Tiepolo aus dem 17. Jahrhundert. Aus den Palazzi Tiepolo, Barozzi und Regina entstand im 19. Jahrhundert das Grand Hotel Britannia bzw. das spätere Hotel Europa & Regina. Das Grand Hotel Britannia empfing bekannte Intellektuelle, Salonlöwen und berühmte Maler wie J.M.W. Turner, John Singer Sargent oder Claude Monet, der sich bei einem Aufenthalt im Herbst 1908 von dem atemberaubenden Ausblick inspirieren ließ und anschließend das besondere Licht in seinen Werken darzustellen versuchte.

Laut dem Buch „Monet in Venedig“ von Philippe Piguet schrieb Monets Frau Alice während ihres Aufenthalts in ihren täglichen Briefen an die Tochter: „Der Blick von unserem Hotelzimmer ist der großartigste der ganzen Stadt und bedeutet alles für Monet!“ Das Hotel war auch das erste in Venedig mit Stromversorgung in jedem Zimmer.

Das St. Regis Venedig wurde komplett restauriert. Unter der Leitung des Londoner Design-Studios Sagrada wurde dabei das künstlerische und kulturelle Erbe der Gebäude berücksichtigt, wobei auch die Entwicklung von La Serenissima und der Sinn für modernen Glamour eingeflossen sind. Zu den Suiten gehören unter anderem eine Präsidenten-Suite mit zwei Schlafzimmern und Blick über den Canale Grande sowie eine Penthouse-Suite mit drei Schlafzimmern und umlaufender, möblierter Terrasse.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.