St. Regis Hotels & Resorts debütiert in Ungarn

| Hotellerie Hotellerie

Die Marriott-Marke St. Regis Hotels & Resorts hat mit der Eröffnung des The St. Regis Budapest ihr Debüt auf dem ungarischen Markt vollzogen. Wie das Unternehmen mitteilt, befindet sich die neue Unterkunft im historischen Klotild Palais, einem denkmalgeschützten Gebäude im Zentrum der Hauptstadt. Das Bauwerk, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, liegt in unmittelbarer Nähe zur Donau und wurde ursprünglich um die Jahrhundertwende im Auftrag von Prinzessin Klotild von Sachsen-Coburg und Gotha errichtet.

Historisches Zwillingspalais 

Das Hotel umfasst insgesamt 102 Zimmer und Suiten. Davon entfallen 63 Einheiten auf Zimmer und 39 auf Suiten, zu denen unter anderem die Klotild Tower Suite sowie eine 169 Quadratmeter große Presidential Suite gehören. Das architektonische Konzept des Hauses, entworfen von den Architekten Flóris Korb und Kálmán Giergl, zeichnet sich durch einen 48 Meter hohen Turm aus. Laut Mitteilung wurde bei der Gestaltung des Innenbereichs Bezug auf die ungarische Kultur genommen, wobei Design-Elemente an das Ungarische Staatsopernhaus sowie die traditionelle ungarische Pâtisserie erinnern.
 

Japanische Küche und hoteleigene Bar

Im Bereich der Gastronomie bietet das Haus verschiedene Konzepte an. Die 99 Sushi Bar & Restaurant kombiniert unter der Leitung von Küchenchef Thinus van der Westhuizen japanische Techniken mit moderner Präsentation. Zudem verfügt das Hotel über die The St. Regis Bar, in der eine hoteleigene Variante des Cocktails Bloody Mary unter dem Namen The Crown Mary serviert wird. In der Klotild Patisserie, die in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Apotheke untergebracht ist, werden ungarische und französisch-wienerische Spezialitäten sowie Kaffee aus Manufaktur-Röstung angeboten.

Das The St. Regis Spa verfügt über einen Innenpool, ein Hamam sowie eine finnische Sauna. Nach Angaben des Betreibers werden dort Anwendungen angeboten, die wissenschaftliche Methoden mit der ungarischen Bäderkultur verknüpfen. Dabei kommen Produkte der Marken Sothys und Omorovicza zum Einsatz. In der sechsten Etage des Gebäudes befindet sich zudem ein Fitnessstudio. Für Veranstaltungen stehen verschiedene Räumlichkeiten zur Verfügung, darunter der Caroline Salon sowie der John Jacob Astor Boardroom.

Markenbotschaft betont kulturelles Erbe

Helen Leighton, Vice President der Luxury Group EMEA: „Das The St. Regis Budapest bringt die zeitlose Raffinesse und die charakteristischen Rituale der Marke nach Ungarn und führt damit ein Erbe fort, das durch makellosen Service und erlesene Eleganz an den exklusivsten Adressen der Welt definiert wird.“ Das Hotel würdige das kulturelle Erbe der Stadt und richte sich mit seinem Angebot an anspruchsvolle Reisende, so Leighton weiter.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hotelkonzern Accor hat eine Absichtserklärung zum Verkauf seiner Beteiligung an Essendi (ehemals AccorInvest) unterzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Anteil von 30,56 Prozent an ein Konsortium aus Blackstone und Colony IM veräußert werden.

Das Vertrauen in den europäischen Hotelmarkt bleibt hoch: 86 Prozent der Investoren planen, ihre Kapitalallokation im Jahr 2026 beizubehalten oder zu erhöhen. Das geht aus dem „European Hotel Investor Compass 2026“ von Cushman & Wakefield hervor, wie das Unternehmen mitteilt.

Arcotel hat am 1. April 2026 ein neues Hotel in der Linzer Tabakfabrik eröffnet. Das Haus im Quadrill Tower umfasst 189 Zimmer und Konferenzflächen.

Kempinski Hotels plant die Übernahme des Augustine Hotels in Prag. Es ist die erste Akquisition der Gruppe seit mehr als 50 Jahren. Das Augustine Hotel liegt im Prager Stadtteil Malá Strana in unmittelbarer Nähe zum Waldstein-Garten.

Signo Hospitality senkt durch den Einsatz wassersparender Duscheinsätze in sechs Hotels den jährlichen Wasserverbrauch um 11,5 Millionen Liter und reduziert die Energiekosten um über 100.000 Euro.

Eine Analyse von Christie & Co zeigt für 2025 eine stabile Entwicklung der Stadthotellerie in Österreich. Gleichzeitig treten Unterschiede zwischen den wichtigsten Stadtmärkten deutlicher hervor.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob identifiziert zum 235. Jubiläum das anonyme Mädchen auf Max Liebermanns berühmtem Terrassen-Gemälde als Irma Jacob. Die Klärung der Identität gelang durch Dokumente und Erzählungen eines Nachfahren in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle.

Living Hotels schließt die 20 Millionen Euro teure Modernisierung von 254 Maisonetten und Studios an vier Standorten ab. Im Fokus der Neugestaltung stehen veränderte Grundrisse, vergrößerte Badezimmer und in den Wohnraum integrierte Küchen.

Global Living übernimmt den Betrieb von 71 Serviced Apartments im Buchner Haus in Passau. Der Start des Testbetriebs ist für Mai 2026 vorgesehen, die vollständige Vermietung folgt schrittweise bis Juli.

Marriott International plant gemeinsam mit der italienischen Marke Lefay ein Gemeinschaftsunternehmen. Ziel ist die Integration und internationale Expansion der Wellness-Hotelmarke.