Stanglwirt öffnet Türen der neuen Mitarbeiterresidenz

| Hotellerie Hotellerie

Das Anwesen in Vollholzbauweise, mit Freiflächen und Entrée, ist keine Erweiterung des Hotels, sondern die neue Mitarbeiterresidenz des Stanglwirts. Die ersten Bewohner checkten bereits im Herbst 2019 in das Gebäude ein. Im Frühjahr 2021 wurden die letzten Arbeiten vollendet. Nun präsentierte der Stanglwirt es erstmals der Öffentlichkeit.

Die Mitarbeiterresidenz bietet 154 Einheiten mit je 29 Quadratmetern – ausgestattet mit eigener Küche, begehbarem Kleiderschrank, Holzdecke, modernem Bad mit Regendusche, Boxspring-Bett, Flatscreen-TV und W-LAN, Balkon oder Garten. 

Ein Fitness-Studio inklusive Panorama-Verglasung zum Wilden Kaiser erfreut jene, die in der Freizeit Wohlbefinden und Gesundheit fördern möchten. Der mit Glasflächen hell gestaltete Seminarraum dient der „Stanglwirt Talenteschmiede“ und Weiterbildungskursen, wird jedoch auch für Yoga, Meditation und Feierlichkeiten verwendet. Eine Tiefgarage für Autos und Fahrräder, inklusive E-Ladestationen, mit einer App steuerbare Waschküchen, ein Sportplatz direkt nebenan und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten kommen auch noch hinzu. 

„Die neue Mitarbeiterresidenz ist Ausdruck unserer großen Wertschätzung gegenüber unseren Mitarbeitern. Sie bietet aufgrund ihrer Großzügigkeit viel Raumreserve und aufgrund des kurzen Arbeitsweges viel Zeitreserve“, erklärt Stanglwirt Balthasar Hauser. Rund 20 Millionen Euro hat die Familie Hauser für die Stanglwirt Mitarbeiterresidenz aufgewendet.

Juniorchefin Elisabeth Hauser-Benz, zuständig für Human Resources im Stanglwirt, erläutert: „Wir sehen diese Maßnahme als ein Investment in die Lebensqualität unseres Teams und somit als Investment in die Zukunft unserer Mitarbeiter und unseres Betriebs. Vom Lehrling bis zur Fachkraft – als Arbeitgeberfamilie wollen wir aus guten Bewerbern langfristig zufriedene Mitarbeiter machen, die sich bei uns daheim niederlassen und ein qualitativ erfülltes Leben aufbauen möchten. Wir gehen dabei voller Überzeugung neue, zukunftsweisende Wege. Ein wunderschöner Arbeitsplatz am Fuße des Wilden Kaisers, an dem sie sich beruflich verwirklichen können, gehört da genauso dazu wie eine wunderschöne Residenz, in der sie sich in ihrer Freizeit daheim und rundum wohlfühlen können.“ 

„Die 5-Tage-Woche wurde bei uns bereits vor zehn Jahren etabliert. Derzeit arbeiten wir in fachlich und arbeitspsychologischer Begleitung an Umsetzungsmöglichkeiten der 4-Tage-Woche. Die Entwicklung von neuen Zeitmodellen in Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern ist uns wichtig. Sie sollen mit dem Ergebnis langfristig zufrieden sein.“, so Elisabeth Hauser-Benz. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.