Startschuss im Alten Fischereihafen Cuxhaven für Henri-Hotel, Restaurants und Läden

| Hotellerie Hotellerie

Startschuss für den 1. Bauabschnitt im Alten Fischereihafen (AFH): Dieser umfasst neben der kompletten Modernisierung der historischen Fischhallen IV, V und VI auch die Sanierung der Kaimauer und der Netzhalle. Damit wird der AFH insgesamt deutlich aufgewertet und die Maßnahmen bilden eine Grundlage für später noch folgende Bauabschnitte.

In den Fischhallen V und VI wird sich neben weiterer Gastronomie und Einzelhandel die Henri Hotel Cuxhaven GmbH, eine Tochtergesellschaft der DSR Hotel Holding, mit einem Henri Country House ansiedeln.

"Mit dem neuen HENRI Country House in Cuxhaven setzen wir nicht nur auf eine einzigartige Lage, sondern auch auf ein innovatives Gesamtkonzept. Unser Ziel ist es, Tradition und Moderne in einem inspirierenden Ambiente zu bieten“, betont Karl J. Pojer, CEO der DSR Hotel Holding.

Mitten im Alten Fischereihafen gelegen, atmet das 145 Zimmer umfassende Hotel das Flair der historischen Fischmarkthalle und will zum Hotspot für Reisende und Einheimische werden. Das Interieur aus der Feder von Geplan Design greift Elemente aus der Bauzeit um 1920 auf und setzt den rauen Charme des Industriebaus in ein Verhältnis zu modern-wohnlichem Design jenseits des Mainstreams.

Im Erdgeschoss der früheren Fischmarkt-Hallen ist die Henri Lounge Treffpunkt und intimer zugleich. Und dies nicht nur für Reisende und Henri-Hausgäste, denn auch für die Nachbarn und Cuxhavener steht das Country House offen: im Rahmen der Henri-Membership können diese die Lounge und alle Serviceeinrichtungen von morgens bis abends nutzen. Zu den weiteren Annehmlichkeiten des Country House Cuxhaven gehören das Gym & Spa und die „Hausküche“, in der neben dem Frühstück auch tagsüber Gentränke und Snacks in Selbstbedienung nach dem Honesty Prinzip zur Verfügung stehen. 

Der Bauantrag für den Umbau und die Umnutzung der Fischhallen V & VI wurde bereits im April 2024 dem Fachbereich 6 – Planen, Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Cuxhaven zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt.

Die Sanierung der Fischhalle IV ist bereits in vollem Gange. Hier befinden sich im Obergeschoss Büroräume und im Untergeschoss neben Gastronomiebetrieben fischverarbeitendes Gewerbe. Durch die langfristige Bindung dieser Mieter ist der maritim-gewerbliche Charakter des AFH auch langfristig sichergestellt.

Die baulichen Arbeiten zur Sanierung der Kaimauer sollen gemäß Zeitplan im Herbst 2024 beginnen, die Fertigstellung ist für Ende 2025 vorgesehen. Es wird geprüft, die Kaimauer als Energiespundwand zu konstruieren. Sie wäre damit der erste große Wärmetauscher dieser Art und könnte den gesamten AFH mit Wärme und Kälte versorgen. Die dafür benötigte Betriebsenergie soll zum Großteil aus Solaranlagen auf den Dächern im AFH gewonnen werden.

Martin Pietsch, Geschäftsführer der blueorange Development Partner GmbH, zeigt sich begeistert: „Das ist erst der Beginn einer großartigen Entwicklung am Standort Cuxhaven. Der Alte Fischereihafen wird sich nun rasant entwickeln, neue Gästegruppen ansprechen und auch für die Cuxhavenerinnen und Cuxhavener ein neues und interessantes Angebot bereithalten. Wir freuen uns, hier unser genossenschaftlich geprägtes Knowhow für Projektentwicklung und Finanzierung einbringen zu können."

Norbert Plambeck, geschäftsführender Gesellschafter der Plambeck Holding GmbH, bedankt sich bei der Mehrheitsgruppe im Rat der Stadt Cuxhaven sowie bei allen, die das Projekt AFH politisch unterstützt haben. Ebenso dankt er der Verwaltung der Stadt Cuxhaven für die konstruktive Zusammenarbeit und Niedersachsen Ports für die gute und vertrauensvolle Kooperation. Sein besonderer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die alle mit Herzblut an der Projektentwicklung arbeiten.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.