Starwoods Bonusprogramm gewinnt Vergleich

| Hotellerie Hotellerie

Viele Hotels nutzen Bonusprogramme, um die Gäste fester ans Unternehmen zu binden. Wie die großen Hotelketten das machen, untersucht seit Jahren Alexander Koenig von First Class & More. Für das manager magazin hat er nun exklusiv errechnet, welche Programme für die Gäste besonders lohnend sind. Seine Untersuchung beschränkte sich dabei auf Ketten mit vielen Vier- und Fünf-Sterne-Häusern. Darüber hinaus wurden nur Programme beachtet, die für gesammelte Punkte Gratisnächte anbieten. Sein Fazit lautet: Wer sich nicht registriere, verschenke bares Geld. 

Im Vergleich zu seiner Untersuchung von vor drei Jahren stellte er fest, dass für eine Übernachtung heute mehr Punkte benötigt werden. Dafür gebe es aber mehr Vorteile für die Gäste, wie zum Beispiel ein früherer Check-in oder ein Gratisfrühstück. Starwood und Hyatt spendieren ihren Mitgliedern sogar eine Suite zum normalen Zimmerpreis. Und auch für Gäste, die nicht so häufig in Hotels übernachten, sei das Punktesammeln laut manager magazin lohnend. So zum Beispiel bei Hilton oder Accor. 

Gewinner des Rankings wurde allerdings Starwood mit dem Preferred-Guest-Programm. Vor allem das Produktportfolio hat es Koenig angetan, in dem drei von vier Häusern zum gehobenen Segment gehören. Zudem werden die beliebtesten Reiseziele abgedeckt. 

Und hier das Ranking der Bonusprogramme:

  1. Starwood P.G.
  2. World of Hyatt
  3. Marriott Rewards
  4. Hilton Honors
  5. Club Carlson
  6. Ritz-Carlton Rewards
  7. IHG Rewards Club
  8. Le Club AccorHotels

Zurück

Vielleicht auch interessant

Adagio hat in Villeneuve-d’Ascq bei Lille ein neues Haus mit 97 Einheiten eröffnet. Der Standort ist Teil einer strategischen Partnerschaft mit der Sergic Gruppe und erweitert das französische Netzwerk des Unternehmens auf 84 Betriebe.

Eine aktuelle Analyse untersucht den Einfluss von künstlicher Intelligenz auf den Buchungsprozess in der Hotellerie. Dabei rückt die algorithmische Empfehlung als zwingende Voraussetzung für die spätere Transaktion in den Fokus.

Airbnb integriert Hotels durch neue Funktionen wie die Zimmertypauswahl fester in sein Buchungssystem. Das Unternehmen setzt dabei verstärkt auf urbane Märkte und die Erschließung jüngerer Zielgruppen als Ergänzung zum bestehenden Angebot.

Die Hotelkette Santé Royale plant den Rückzug aus Bad Langensalza. Hintergrund ist ein langjähriger Streit mit der örtlichen Kur- und Tourismusgesellschaft über die Nutzung der Therme und vertragliche Bedingungen.

Ein insolventes Hotelprojekt in Mittenwald wird nach Angaben der Beteiligten neu strukturiert und vermarktet. Oreda sucht im Auftrag des Insolvenzverwalters einen Investor für die Fertigstellung.

Das Bollants Spa im Park in Bad Sobernheim bleibt nach einem Wasserschaden bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 geschlossen. Die Zeit wird laut Unternehmen für laufende Renovierungsarbeiten im Zuge der Neuausrichtung genutzt.

Das Hotel Vitznauerhof in Vitznau begeht im Jahr 2026 sein 125-jähriges Jubiläum. Neben neuen Servicekonzepten wie personalisierbaren Zimmerdüften bietet das Haus im Frühjahr spezielle Übernachtungskonditionen an.

Mandarin Oriental schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem RevPAR-Plus von zehn Prozent und Marktanteilsgewinnen ab. Neben der Eröffnung neuer Standorte steht 2026 das 150-jährige Jubiläum des Hauses in Bangkok im Fokus.

Die Ringhotels haben in Dortmund einen Wettbewerb für angehende Hotel- und Kochtalente veranstaltet. In einer realitätsnahen Prüfungssituation bereiteten sich die Auszubildenden auf ihre Abschlüsse vor und demonstrierten ihr Können in Service und Küche.

Die Dorint Hotelgruppe hat in Düsseldorf ein weiteres Haus eröffnet. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das Essential by Dorint Düsseldorf Deiker Höfe im Stadtteil Stockum in Betrieb genommen. Das Hotel befindet sich im neu entwickelten Quartier „Deiker Höfe“.