Stayery zieht aufs Dach des Berliner Gesundbrunnen-Centers

| Hotellerie Hotellerie

Die ECE entwickelt das Gesundbrunnen-Center in Berlin weiter und ergänzt das Einkaufszentrum um Serviced-Apartments auf dem Dach. In einem neuen Gebäudeteil entstehen 162 Apartments, die von der Marke Stayery betrieben werden. Die Eröffnung ist für 2027 geplant.

Das zweigeschossige Hotelgebäude wird in nachhaltiger Holzmodulbauweise errichtet und fügt sich in den bestehenden Mietermix aus Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen ein, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln. Die Apartments richten sich an Privat- und Geschäftsreisende. Geplant sind zudem ein Community-Loft, ein Fitnessraum, ein Waschsalon sowie eine Terrasse mit Blick auf den Fernsehturm und den nahegelegenen Volkspark Humboldthain.

Die zentrale Lage am ICE-Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen mit Anbindung an den Regional-, Nah- und Fernverkehr macht den Standort besonders attraktiv. Die Gäste profitieren von kurzen Wegen und direktem Zugang zum Einkaufszentrum, ohne das Gebäude verlassen zu müssen. Zudem bietet das Umfeld eine Mischung aus multikulturellen Kiezen und bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Mauerpark.

Stayery wurde im Rahmen einer internationalen Betreibersuche als Partner ausgewählt. Dr. Volker Kraft, Managing Partner der ECE Real Estate Partners, erklärt: "Das Projekt zeigt, wie unser interdisziplinäres Team aus Immobilien-, Einzelhandels- und Hotelexperten das Gesundbrunnen-Center weiter optimiert. Hier entsteht ein innovatives Leuchtturmprojekt."

Auch Stayery-Geschäftsführer Hannibal DuMont-Schütte sieht die Expansion als wichtigen Schritt: "Mit der neuen Stayery in Berlin-Mitte erweitern wir unser Angebot in der Hauptstadt und schaffen weitere flexible Unterkunftsmöglichkeiten. Unser Portfolio wächst damit deutschlandweit auf rund 1.700 Serviced Apartments."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.