Steuerzahlerbund kritisiert Hotel auf dem Petersberg sowie Verkauf eines Schlosshotels

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Der Bund der Steuerzahler hat Geldverschwendung deutscher Behörden angeprangert. In seinem «Schwarzbuch» listet der Steuerzahlerbund 100 Beispiele für Verschwendung auf. Bund, Länder und Kommunen seien in zahlreichen Fällen sorglos mit dem Geld der Bürger umgegangen, kritisiert der Verband.

Als Beispiele wurde unter anderem das Hotel auf dem Bonner Petersberg genannt, das dem Bund gehört und hohe Verluste einfährt, sowie der Verkauf des Schlosshotels in Bad Bergzabern. Eine angeblich energieautarke Disco der Bundesregierung, in der allein durch Tanzbewegungen genug Strom für den Betrieb produziert werden sollte, wurde ebenfalls bemängelt.


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Der Verkauf des Schlosshotels in Bad Bergzabern habe dem Steuerzahler einen Verlust von mehr als vier Millionen Euro eingebracht, kritisiert der Steuerzahlerbund. Der Umbau des Barockgebäudes hatte rund sieben Millionen Euro Steuergeld verschlungen - und war politisch umstritten. Im März war es für 1,4 Millionen Euro an einen Investor aus Worms verkauft worden (Tageskarte berichtete).

«Ein marodes Objekt kaufen, dessen Umbaukosten explodieren zu lassen und dann das Objekt zu einem Bruchteil der Investitionskosten wieder zu verkaufen - was wie eine Anleitung klingt, sich als Immobilieninvestor konsequent zu ruinieren, gilt in Bad Bergzabern offenbar immer noch als gute Politik», kritisiert der Steuerzahlerbund. (dpa)


 

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