Student-Hotel in Dresden macht auf unbestimmte Zeit dicht

| Hotellerie Hotellerie

Das Student Hotel in Dresden, mit über 300 Zimmern, schließt voraussichtlich am 1. Oktober seine Pforten auf unbestimmte Zeit wegen der Corona-Pandemie. Auch wenn die Wiedereröffnung „sobald wie möglich“ geplant sei, nennt das Unternehmen kein Datum.

Die Schließung erfolge auf aufgrund der Auswirkungen der Pandemie und der schwierigen Zukunftsaussichten bei Buchungen von deutschen und ausländischen Studenten, CoWorkern und Firmenkunden, sagt das Unternehmen. Alle betroffenen Mitarbeiter, Gäste und Anteilseigner seien umgehend informiert worden, um einen reibungslosen Ablauf für die Schließung zu gewährleisten. Zu bereits gebuchten Gästen hat das Hotel Kontakt aufgenommen und eine geeignete Lösung gesucht, falls die Buchungen über den 1. Oktober hinaus gehen.

TSH-Gründer Charlie MacGregor äußert sich wie folgt: „Gerade Dresden ist für uns ein wichtiger Standort, denn die Stadt bietet eine tolle Mischung an Geschichte, Kultur und Tech Know-How und ist außerdem ein wichtiger Universitätsstandort. Wir hoffen, das TSH Dresden sobald wie möglich wieder eröffnen zu können, leider ist es zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, ein genaues Datum zu nennen, da die Entwicklungen der COVID-19-Pandemie nicht vorhersehbar sind. Wir hoffen, diese Entscheidung wirkt sich positiv auf das Geschäft aus, um unser Hotelkonzept für Dresden bald wieder aufleben lassen zu können.“

Das Student Hotel in Dresden eröffnete im November 2018 im ehemaligen Ibis-Hotel „Lilienstein“ auf der Prager Straße in Dresden, mit über 300 Zimmern. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.

Das Wiener Hotel Altstadt Vienna hat eine Suite nach Harald Krassnitzer benannt. Die Unterkunft wurde laut Mitteilung gemeinsam mit Architekt Roland Nemetz gestaltet und enthält auch persönliche Gegenstände des Schauspielers sowie Designklassiker.

Das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel haben ein Mental-Health-Coaching für Mitarbeiter eingeführt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Angebot zur Mitarbeiterbindung und Unterstützung bei beruflichen sowie privaten Belastungen beitragen.

Die neue Hotelmarke Hiamo eröffnet am 15. Mai ihr erstes Haus in Hamburg-Bergedorf. Nach Angaben des Unternehmens setzt das Konzept auf digitale Abläufe und persönliche Betreuung. Die Leitung des Hauses in Hamburg-Bergedorf übernimmt Manuel Dosz.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.