Südreal und Novum Hospitality schließen Pachtvertrag für Hotel in Karlsruhe  

| Hotellerie Hotellerie

Die Südreal Gruppe hat mit der Hamburger Hotelgruppe Novum Hospitality einen langfristigen Pachtvertrag für ein noch zu errichtendes Hotel in Karlsruhe geschlossen. Die Südreal plant, einen Hotelneubau mit 170 Zimmern im Midscale-Segment sowie 120 Hotel-Apartments zu errichten. Des Weiteren wird auf demselben Grundstück in der Karlsruher Oststadt eine Büroimmobilie sowie 180 Tiefgaragenstellplätzen gebaut.

Jörg Lorenz, Geschäftsführer der Südreal, kommentiert: „Mit Novum Hospitality konnten wir einen renommierten und erfahrenen Betreiber für unser Projekt in Karlsruhe gewinnen. Die Gruppe betreibt europaweit mehr als 179 Hotels und rund 24.000 Hotelzimmer.“

David Etmenan, Chief Executive Officer & Owner Novum Hospitality, ergänzt: „Karlsruhe gehört zu den zukunftsfähigsten Städten in Deutschland und ist damit als Standort für unsere expandierende Millennial-Marke the niu perfekt geeignet. Sowohl die Mikrolage als auch die hohe Übernachtungsnachfrage sprechen für sich. Unser neues the niu Hotel wird Geschäfts- und Freizeitreisende gleichermaßen ansprechen und so ideale Übernachtungsmöglichkeiten in Karlsruhe bieten. Mit der Südreal haben wir den richtigen Partner für die Entwicklung unseres Objektes in Baden-Württemberg gefunden.“

Die Ankaufsfinanzierung für das Grundstück wurde über ein Schuldscheindarlehen im Volumen von elf Millionen Euro finanziert. Manuel Köppel, Geschäftsführer der BF.capital GmbH, kommentiert: „Wir sind auf Sondersituationen wie die Finanzierung von Grundstücksankäufen spezialisiert.“ Das Schuldscheindarlehen hat eine Laufzeit von 24 Monaten, der LTV beläuft sich auf 64 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass wir nach der Ankaufsphase auch die Errichtung der Immobilie aus unserem neuen Kreditfonds finanzieren werden. Mit dem Fonds erweitern wir unsere Möglichkeiten, um Projekte wie das der Südreal über alle Entwicklungsphasen hinweg begleiten zu können“, führt Köppel aus.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG hat im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 25,1 Prozent verzeichnet, die Jahresprognose jedoch aufgrund veränderter Rahmenbedingungen angepasst.

Das ibis Paderborn City hat die Modernisierung nach drei Bauabschnitten planmäßig abgeschlossen und die Leitung an Daniel Handschick übergeben. Die Erneuerung umfasste sämtliche neunzig Gästezimmer sowie die öffentlichen Bereiche des Hauses.

Die Nachhaltigkeitskriterien für das Hotelverzeichnis des Bundes stoßen auf Kritik. IHA-Geschäftsführer Markus Luthe bemängelt unter anderem die Bewertung der Zertifizierungssysteme und die starke Gewichtung ökologischer Kriterien.

Marriott richtet seinen Hotelvertrieb stärker auf KI-Plattformen aus. Konzernchef Anthony Capuano erwartet den größten Einfluss von KI auf die Hotellerie in der Distribution und erläutert die Zusammenarbeit mit Google und OpenAI.

Ein Grandhotel ist auch ein Mikrokosmos: Es verbindet Landschaft, Handwerk, Gastlichkeit und die Frage, wie all das eine Zukunft haben kann. Mit einer Podcastserie will das Hotel du Cap-Eden-Roc nun die Menschen ins Zentrum rücken, die daran jeden Tag arbeiten.

BWH Hotels Central Europe verzeichnet einen grundlegenden Wandel im modernen Geschäftsreiseverkehr und beleuchtet aktuelle Zahlen der VDR-Geschäftsreiseanalyse zu Kosten, Volumen und veränderten Ansprüchen an das Hotelangebot.

Die Ruby Group realisiert gemeinsam mit Union Investment ihr erstes Hotel in Helsinki im historischen Professor House. Die Eröffnung des Hauses mit 84 Zimmern ist für das erste Quartal 2028 geplant.

Das Gericht der Europäischen Union hat das Verbot der Etraveli-Übernahme durch Booking bestätigt. Booking konnte im Verfahren auch die Feststellung der Kommission einer dominanten Stellung auf dem Hotel-OTA-Markt nicht entkräften. Der Hotelverband sieht darin Rückenwind für die separate Schadenersatzklage europäischer Hotels.

Booking darf den Wettbewerber eTraveli auch nach einem Urteil des EU-Gerichts nicht übernehmen. Die Richterinnen und Richter in Luxemburg bestätigten eine entsprechende Entscheidung der EU-Kommission von 2023.

Google baut seine Hotelsuche in Europa um – und ausgerechnet Booking.com, Expedia und andere Vermittler könnten dadurch prominenter werden. Google warnt vor Nachteilen für lokale Unternehmen, während frühere Tests bereits deutliche Traffic-Verluste bei Hotels gezeigt hatten.