Swissôtel expandiert in Europa

| Hotellerie Hotellerie

Swissôtel verstärkt die Präsenz im Heimatmarkt Europa. Ergänzend zu den Anfang 2024 erfolgten Eröffnungen in Georgien und Montenegro und den bereits geplanten Hotelprojekten in Rumänien (Bukarest und Poiana Brașov) sowie der Tschechischen Republik (Marianske Lazne) kündigt Accor nun ein neues Hotel in Ungarn an: Das Swissôtel Budapest Lagoon wird 2028 mit 200 Zimmern eröffnen. Es ist das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen Accor und der in rumänischem Besitz befindlichen Entwicklungsgesellschaft Forty Management.

Das Swissôtel Budapest Lagoon ist als Teil eines Mixed-Use-Bauprojekts an der Donau geplant und wird verschiedene Angebote und Annehmlichkeiten umfassen. Es soll zudem als Hospitality Hub innerhalb des neuen Stadtquartiers «Central District Lagoon City» fungieren, einer Nachbarschaft, die sich um eine große künstliche Lagune mit Sandstränden gruppieren soll.

Das Swissôtel Budapest Lagoon wird sowohl Zimmer als auch Apartments, zwei Restaurants, eine Lobby-Bar, einen Spa mit Wellness-Angebot, einen Konferenzraum und eine konvertible Schlittschuhbahn für den Winter umfassen.

«Das Swissôtel Budapest Lagoon ist für uns ein Vorzeigeprojekt in Zentral- und Osteuropa. Indem wir unsere Swissôtel-Standards und das unverwechselbare Gästeerlebnis mit der technologischen Innovation, dem Visionsgeist und dem Anspruch des Central District Lagoon City an ein gutes Lebensgefühl und Nachhaltigkeit vereinen, bieten wir der Region einen Vorgeschmack auf die Hotellerie der Zukunft», so Frank Reul, Vice President - Development Accor Premium, Midscale & Economy, Eastern Europe, Balkans, Italy & Greece.

Jüngst eröffnet hat Swissôtel in der Region:

  • Das im März 2024 eröffnete Swissôtel Tbilisi verfügt über 130 Zimmer und liegt im Herzen von Tiflis in der Nähe der berühmten Rustaveli Avenue. Es verfügt über ein Restaurant mit Blick über die Stadt, das lokale Café Swiss und ein Wellnessangebot.
  • Das Swissôtel Resort Kolašin ist Teil des Skigebiets K16 und bietet direkten Zugang zu den Pisten. Seit seiner Eröffnung im Februar 2024 kombiniert das Resort rustikales Design mit modernen Annehmlichkeiten, darunter ein Full-Service-Spa und gehobene Küche in zwei Restaurants.

Weitere geplante Projekte umfassen unter anderem:

  • Swissôtel Poiana Brașov: Mit dem Swissôtel Poiana Brașov eröffnet Accor 2024 die erste Swissôtel-Bergdestination in Rumänien. Das Hotel wird Gäste mit 114 Zimmern und Apartments, einem Spa, Wellness- und Fitnesseinrichtungen, einem Gourmet-Restaurant sowie Ausstattung für Ski- und Wintersportbegeisterte empfangen.
  • Swissôtel Bukarest: Ebenfalls in Rumänien ist 2025 die Eröffnung des Swissôtel Bukarest geplant. Mit 27 Stockwerken wird es das höchste Gebäude in der rumänischen Hauptstadt sein und 224 Zimmer sowie zwei Restaurants mit Blick auf Bukarest bieten. Zu den Hoteleinrichtungen gehören ferner ein Bar- und Loungebereich, ein Schwimmbad, Fitness- und Wellnesseinrichtungen sowie ein Konferenzraum.
  • Swissôtel Marianske Lazne: In der Tschechischen Republik wird 2025 das Swissôtel Marianske Lazne eröffnet. Es ist Teil eines Komplexes bestehend aus fünf Gebäuden und empfängt Gäste künftig mit 130 Zimmern.

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.