Team Wallraff in der Reisebranche

| Hotellerie Hotellerie

Quelle: Screenshot Webseite RTL.de

Ob bei Burger King, in der Schulkantine oder an der Raststätte – das Undercover-Team rund um Günter Wallraff hat in der Branche schon häufiger recherchiert. Nun waren sie wieder unterwegs. Und kurz vorm Sommerurlaub bot sich da natürlich die Reiseindustrie an. Laut einer Welt-Redakteurin waren sie dieses Mal aber nur bedingt erfolgreich. So wisse man mittlerweile nicht mehr, ob es Wallraff noch um die Recherche oder um die Selbstdarstellung gehe. Und dass Wunsch und Wirklichkeit häufig auseinanderklaffen, sollte auch niemanden mehr überraschen. 

Beim Hotelier bleibt kaum was hängen

Das Recherche-Team buchte sich für die Reportage auch in einem Hotel auf Rhodos ein, das im Netz von den Gästen bereits zerrissen wurde. Die chaotischen Zustände vor Ort passten natürlich gut ins Konzept. Das sei eben die Schattenseite einer All-Inclusive-Branche, die Preise so knapp kalkuliere, dass für die Hotelbesitzer kaum noch etwas übrigbleibe, kommentierte hingegen die Welt. Statt seriösem Journalismus liefere der Beitrag vor allem Panikmache. Schwarze Schafe gebe es schließlich in jeder Branche. Doch damit habe Wallraff offenbar kein Problem. 

Zurück

Leser-Kommentare (1)

Write new comment

  • Tino Cogin
    + 1

    Tino Cogin 5 days ago

    Wallraff ging es noch nie um die Sache, sondern immer nur um sein ego (vulgo: Geltungsbedürfnis) ... und um sein Konto. Sein "Journalismus", also Geschäftsmodell, basiert darauf, zu unterschlagen was gut läuft, und zu dramatisieren, was u.U. nicht in Ordnung ist. Nur schlechte Nachrichten verkaufen sich bekanntlich gut.

    Und die große Schafsherde Deutschland glaubt ihm. -Ach ja: "wichtigste Eigenschaft, um Mitglied einer Schafsherde sein zu können, ist: ein Schaf zu sein." (Albert Einstein).

Vielleicht auch interessant

Hotelboom in Münster

Dass internationale Hotelmarken, deren Franchise- oder Management-Partner stärker auf die mittelgroßen Städte in Deutschland setzen, zeigt sich gerade in Münster. Hier sind sechs neue Hotels rund um den Hauptbahnhof geplant, wie die Westfälischen Nachrichten​​​​​​​ berichten.

Raue vs. Gosch: Fischbrötchenzoff auf Sylt

Auf Deutschlands Promi-Insel fliegen die Fischfetzen. 2-Sterne-Koch Tim Raue aus Berlin hat für das Asia-Restaurant „Spices“ im Arosa-Hotel in List ein Fischbrötchen kreiert. Fischrestaurant-König Jürgen Gosch findet das nicht witzig: „Das, was Raue da macht, das ist Tüdelkram!“, sagte Gosch der Bild-Zeitung.

Zadra richtet Unternehmen neu aus

Der Romantik-Hotelier und Gastronom Roland Zadra richtet sein Unternehmen neu aus. Sein Gastronomie im Outlet in Wolfsburg hat Zadra verkauft. Jetzt konzentriert sich der Gastgeber auf Zweibrücken, plant neue Investitionen und ein Schulungscamp.

Mehr Gehalt in Bayern

Der DEHOGA Bayern sowie die Gewerkschaft NGG haben sich "überraschenderweise nach einer langen und zähen ersten Verhandlungsrunde" auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt, teilt der Unternehmerverband mit. Die Entgelte im bayerischen Gastgewerbe mit Wirkung zum 1. Juni 2018 um 2,8 Prozent.

Weltrekordversuch mit Pop-up-Restaurant am Mount Everest

Weltrekordversuch einer Gruppe von Köchen im Base Camp des Mount Everest: Wie das Portal Fine Dining Lovers' berichtet, wollen die Küchenchefs mit ihrem temporären Restaurant auf 11.600 Fuß (rund 3.535 Meter) über dem Meer den offiziellen Weltrekord für das am höchsten gelegenen Restaurant aufstellen.