The Base expandiert in Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Coliving-Betreiber The Base hat einen Mietvertrag für einen Neubau im Berliner Ortsteil Oberschöneweide unterzeichnet. "The Base Berlin Funky" umfasst rund 5.100 Quadratmeter und ist Teil des Quartiers Funkytown, welches der Berliner Projektentwickler Trockland an der Rummelsburger Landstraße entwickelt. Geplant sind 157 Apartments, ferner Gemeinschaftsflächen für Coworking, Lobby, Community Kitchen, Fitnessstudio und Meetingräume. Die Eröffnung ist für 2027 geplant. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren.

Funkytown entsteht im Bezirk Treptow-Köpenick in unmittelbarer Nachbarschaft zum Funkhaus Berlin im Norden von Oberschöneweide, das als wachstumsstärkster Ortsteil Berlins gilt. Laut Prognose von der Senatsverwaltung für Standentwicklung, Bauen und Wohnen wird dort die Zahl der Einwohner bis 2040 um etwa 10 Prozent zulegen

„Zwischen Rummelsburg und dem Behrens-Ufer sehen wir aktuell einensagt Strukturumbruch vom ehemaligen Industriebezirk zum Wissenschafts- und Kreativstandort“, sagt Florian Färber, Gründer und CEO von The Base. „Rund um die Hochschule für Technik und Wirtschaft siedeln Start-ups ebenso wie Konzerne, die ganze Absolventenjahrgänge als Fachkräfte anwerben.“

The Base Berlin Funky ist das zweite Haus, das The Base in Berlin eröffnet und bestätigt den auf 5.000 Apartments angelegten Wachstumskurs des Unternehmens. Die Apartments in The Base Berlin One seien laut Unternehmen seit der Eröffnung im Frühjahr dieses Jahres durchgehend ausgebucht.

„Die Zahlen bestätigen den hohen Bedarf an Community-Living in Berlin“, sagt Färber. „Unsere Mission ist, der städtischen Vereinsamung entgegenzuwirken. Somit steht Berlin als Single-Hauptstadt auch weiterhin ganz weit oben auf der Expansionsliste. Ich bin glücklich und stolz, dass unserem Team diese Herausforderung nun bereits mit dem zweiten Standort dort geglückt ist. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Trockland.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.