„The Hoxton“ kommt nach Wien

| Hotellerie Hotellerie

JP Immobilien bringt "The Hoxton" nach Wien. Das denkmalgeschützte „Gewerbehaus“ am Rudolf Sallinger Platz im dritten Bezirk wird zu einem Hotel mit knapp 200 Zimmern ausgebaut, das ganz der Philosophie von Hoxton entsprechen wird.

Das Gewerbehaus, Anfang der 1950er-Jahre erbaut, ist ein typisches Bauwerk der „zweiten Gründerzeit“, den Wiederaufbau der Stadt nach dem 2. Weltkrieg. Mit dem Umbau unter Einbeziehung des Vorplatzes entstehe jetzt ein zeitgemäßes, mit dem umgebenden Bezirk vernetztes Beispiel für eine „dritte Wiener Gründerzeit“, so das Unternehmen. 

Die Gruppe führt in Europa und den USA eine Reihe von Hotels, die bewusst als Teil ihrer Umgebung gestaltet sind. Eine Bar im Untergeschoß, Veranstaltungsräume, ein Restaurant mit Garten, ein „Sandwich-Shop“ und eine Bar auf dem Dach mit Blick zur Inneren Stadt wird auch Anrainern offenstehen. 

„Der Standort des Hoxton im ehemaligen Gewerbehaus ist ideal, um unser innovatives und lokal vernetztes Hotelkonzept umzusetzen. Wir öffnen das Haus nach außen, symbolisiert durch eine großzügige Integration des vorgelagerten Platzes. Gäste des Hauses werden von diesem zentralen Ort aus, in das Lebensgefühl der Stadt eintauchen können, und Wienerinnen und Wiener aus dem Grätzl erwartet umgekehrt ein ihnen offenstehendes Haus mit attraktiven Angeboten. Mit der internationalen Hotelgruppe Hoxton haben wir für unser Konzept einen idealen Partner gefunden, der wie wir auf Vernetzung und Modernität setzt“, so dergeschäftsführende Gesellschafter der JP Immobiliengruppe, Dr. Daniel Jelitzka


Zurück

Vielleicht auch interessant

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.