The Luxury Group by Marriott entüllt neue Destinationen

| Hotellerie Hotellerie

Marriott International präsentiert auf dem International Luxury Travel Market in Cannes ein neues Kapitel für das globale Wachstum und die strategische Expansion. Die Angebote der jeweiligen Marken, darunter Zeltcamps, Lodges und Erlebnisse, sollen die Position des Unternehmens als führender Anbieter in der High-End-Hotellerie festigen. Das Portfolio umfasst Marken wie The Ritz-Carlton, St. Regis Hotels & Resorts, W Hotels, The Luxury Collection, EDITION, JW Marriott und Bvlgari Hotels & Resorts.

Das Portfolio der The Luxury Group von Marriott International umfasst über 529 Häuser in 73 Ländern und Territorien. Bis Ende 2024 sollen drei weitere Hotels eröffnet werden. Weltweit befinden sich derzeit mehr als 260 Luxushotels und -resorts in der Entwicklung, darunter über 30 Häuser, die voraussichtlich 2025 ihre Türen öffnen werden.

Wellness, Gemeinschaft und Entdecken

Marriott ist überzeugt: Luxusreisende von heute suchen nach Reisezielen, die weit mehr bieten als nur ein Fünf-Sterne-Erlebnis: Sie wünschen sich Wellness, Gemeinschaft und sinnstiftende Erfahrungen, die persönliches Wachstum und authentische Verbindungen fördern. Das Modell des All-inclusive-Luxus entwickelt sich weiter und erfüllt nun den Wunsch nach maßgeschneiderten, anspruchsvollen Reisen, bei denen Ausgewogenheit und Verbundenheit im Vordergrund stehen. Es entfernt sich damit von der früheren Wahrnehmung als Massenmarkt. Dieser Wandel spiegelt die wachsende Nachfrage nach einzigartigen Erlebnissen und Reisen wider, die persönliche und kulturelle Bereicherung bieten.

Private Member Clubs, All-inclusive-Resorts und Luxusyachten werden zu wichtigen Elementen für mehr Gemeinschafts- und Verbundenheitsgefühl. Sie bieten ein Umfeld, in dem sich Gleichgesinnte über gemeinsame Interessen in einem exklusiven und gehobenen Rahmen austauschen können. Die wachsende Beliebtheit von Abenteuer- und Outdoor-Reisen hat das Interesse an Safari-Camps und -Lodges gesteigert. Hier erleben Gäste die Schönheit der puren Natur und genießen transformative Erlebnisse in unberührten Landschaften. The Luxury Group plant im kommenden Jahr mehrere Safari-Lodges innerhalb des Markenportfolios einzuführen, um für die wachsende Nachfrage nach Afrika-Reisen neuartige Luxuserlebnisse anzubieten.

Mit Blick auf die Zukunft setzen Luxusmarken auf Kooperationen und Partnerschaften, um ein jüngeres Publikum zu begeistern. Schließlich werden heute mehr als die Hälfte der Entscheidungen über Luxusausgabendurch die Suche nach neuen Erfahrungen inspiriert. Von Co-Branding-Produkten bis hin zu Pop-up-Events mit High-End-Marken entwickelt sich die Branche weiter, um immersive und kulturell vielfältige Reisen zu bieten. Diese verbinden Abenteuer mit Introspektion und spiegeln die Sichtweise einer Generation wider, die Reisen als endloses Streben nach Wissen, Verbindungen und Selbstfindung betrachtet.

„Die Luxuskonsumenten weltweit geben immer mehr für Reisen aus. Zugleich erleben wir eine grundlegende Veränderung in Bezug auf ihre Wünsche – angefangen von der Entdeckung der Welt bis hin zur Selbstfindung“, erklärt Tina Edmundson, President of Luxury, Marriott International. „Die Luxusreisenden von heute, sowohl die etablierten als auch die künftigen, sind nicht nur auf der Durchreise, sondern begeben sich auf eine persönliche Reise, die ihnen neue Aspekte der Destination und des Selbst offenbart. Bei The Luxury Group von Marriott International reagieren wir auf diesen Wandel, indem wir Erlebnisse schaffen, die emotionales Entdecken ermöglichen. Wir verbinden Natur, Kultur und Selbsterkenntnis auf eine Weise, die sowohl bereichernd als auch nachhaltig ist.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Dorint Hotel am Bremer Hillmannplatz stellt Ende März den Betrieb ein. Die Hotelgruppe begründet die außerordentliche Kündigung mit baulichen Mängeln, während der Eigentümer die Vorwürfe zurückweist und rechtliche Schritte prüft.

BWH Hotels meldet für das Jahr 2025 ein globales Wachstum von fünf Prozent und steigert den Gesamtumsatz auf 8,5 Milliarden US-Dollar. Mit über 430 neuen Hotels und Projekten festigt die Gruppe ihre Stellung insbesondere in Nordamerika und Europa.

Frasers Hospitality plant eine langfristige Erweiterung seiner Kapazitäten in Deutschland. Mit bestehenden Häusern in vier deutschen Metropolen setzt die Gruppe aus Singapur auf die steigende Nachfrage nach hochwertigen Serviced Apartments und flexiblen Wohnkonzepten.

Mit dem The Companion Vienna eröffnet am Wiener Westbahnhof ein neues Hotelkonzept, das historische Architektur mit moderner Gastronomie verbindet. Unter der Leitung erfahrener Branchengrößen setzt das Haus auf individuelle Zimmergestaltung und ein starkes lokales Netzwerk

Eine aktuelle Studie von Roland Schegg und Jean-Claude Morand untersucht den Wandel der digitalen Sichtbarkeit und erläutert, wie Hotels durch strukturierte Daten ihre Präsenz in modernen KI-Systemen sicherstellen können.

Die Unternehmensgruppe Prinz von Hessen übergibt das Hotel Ole Liese auf Gut Panker schrittweise an Koncept Hotels. Ein Pachtvertrag ab 2027 sowie umfangreiche Modernisierungen sollen die Zukunft des Standortes sichern.

Die Hotelentwicklung in Afrika erreicht mit über 123.000 geplanten Zimmern einen neuen Rekordwert. Während Ägypten das Gesamtvolumen dominiert, verzeichnet Ostafrika die höchsten Bauquoten bei der Umsetzung neuer Projekte.

Hyatt expandiert in Portugal: Mit dem Andaz Lisbon eröffnet die Gruppe ihr erstes Haus der Marke in der portugiesischen Hauptstadt und setzt dabei auf lokale Handwerkskunst und zentrale Lage im historischen Viertel Baixa.

Die Münchener Platzl Hotels ziehen eine positive Bilanz für ihre interne Akademie: Mit über 1.200 Teilnahmen im Jahr 2025 setzt das Unternehmen verstärkt auf die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden in Fachbereichen wie Führung und Digitalisierung.

Der Europäische Gerichtshof bestätigt das deutsche Aufteilungsgebot bei Beherbergungsumsätzen. Nebenleistungen wie Frühstück oder Parkplätze unterliegen damit weiterhin dem teilweise oder komplett vollen Steuersatz, um die steuerliche Neutralität gegenüber anderen Dienstleistern zu wahren.