The Ritz-Carlton, Berlin: Neue Club Lounge setzt auf Art Déco und exklusive Erlebnisse

| Hotellerie Hotellerie

Das The Ritz-Carlton, Berlin, hat die Wiedereröffnung seiner neu gestalteten Club Lounge bekannt gegeben. Die Lounge befindet sich in der 10. Etage des Hotels und bietet einen Ausblick über den Potsdamer Platz. Die Gestaltung stammt von der international tätigen GA Group. Sie soll das bestehende gestalterische Konzept des Hauses fortführen.

Die 178 Quadratmeter große Lounge ist konzipiert als ein Raum, der sich an die Bedürfnisse der Gäste anpasst. Er verfügt über Cocoon-Sitzbereiche für Ruhesuchende, strukturierte Fokuszonen zum Arbeiten und großzügige Tischbereiche. Die Lounge bietet Platz für bis zu 35 Gäste.

Design und Ausstattung mit Berliner Verweisen

Das Interieur der Club Lounge ist vom Art Déco-Stil inspiriert, der eine Hommage an die „Goldenen Zwanziger“ Berlins darstellen soll. Die Gestaltung kombiniert geriffeltes Strukturglas und Bronzeakzente mit maßgefertigten Möbeln. Die Farbpalette umfasst helle Grautöne, dunkle Hölzer, tiefes Blau und cremige Nuancen, um einen wohnzimmerartigen Charakter zu erzeugen.

Subtile Verweise auf die Stadt Berlin sind Teil des Konzepts. Motive aus Wim Wenders’ Film „Der Himmel über Berlin“ wurden in die Gestaltung integriert. Kunstwerke deutscher Künstler sollen einen Bezug zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart herstellen.
 

Die funktionalen Details umfassen USB-C-Anschlüsse an fast jedem Sitzplatz, eine Pantry-Insel, einen Weinschrank und einen Kamin. Der Ausblick aus den Panoramafenstern auf die Skyline, das Sony Center und den Tiergarten wird als Teil des Gesamterlebnisses betrachtet.

Leonard Cernko, General Manager des Hauses, kommentierte die Neugestaltung: „Unsere neue Club Lounge ist Ausdruck dessen, was The Ritz-Carlton ausmacht: ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse unserer Gäste, gepaart mit dem Anspruch, Erlebnisse zu schaffen, die berühren und in Erinnerung bleiben.“

Kulinarisches und Service-Angebot

Die Club Lounge bietet ihren Gästen eine kulinarische Begleitung über den Tag: Morgens erwartet die Gäste ein à la carte Frühstück, mittags ein leichter Lunch und abends ein Apéro mit wechselnden Speisen und Getränken. Zu den besonderen kuratierten Angeboten gehören ein Afternoon Tea mit einer „Limited Leaves“-Auswahl von Althaus, ein Freitags-Special, das dem kulinarischen Erbe Berlins gewidmet ist, sowie ein Champagner-Empfang mit Louis Roederer.

Zusätzlich werden den Gästen weitere Services und Erlebnisse angeboten, die nach Verfügbarkeit in Anspruch genommen werden können. Dazu zählen ein Fahrradverleih, eine Duftberatung, eine Brauereiführung, ein Dinner-Drop-off-Service und eine Testfahrt mit einem Porsche Taycan. Der Zugang zur Club Lounge beinhaltet zudem Annehmlichkeiten wie einen privaten Check-in und Check-out mit Willkommensgetränk, Highspeed-Internet, Business-Center-Leistungen, Kaffee oder Tee zum Weckruf, Schuhputzservice sowie das kostenfreie Bügeln von zwei Kleidungsstücken pro Tag.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.