The Student Hotel eröffnet in Berlin

| Hotellerie Hotellerie

The Student Hotel hat im Rahmen seines Vorhabens, die Zahl seiner Standorte in Deutschland und Österreich bis zum Jahr 2024 zu verdreifachen, sein zweites Projekt in Deutschland direkt am Alexanderplatz in Berlin eröffnet.

Anfang 2020 will The Student Hotel sein größtes Hotel in Wien eröffnen und damit das Portfolio um weitere 819 Zimmer erweitern. Mit dem im November 2018 offiziell eröffneten Standort Dresden verfügt TSH nun über 781 Zimmer in Deutschland. Zusammen mit TSH Wien werden es im nächsten Jahr insgesamt 1.600 Zimmer sein. The Student Hotel verfügt derzeit über 10.000 bereits eröffnete oder im Bau befindliche Zimmer in 20 Städten in ganz Europa und plant, diese Zahl bis 2024 auf 25.000 Zimmer mehr als zu verdoppeln.

Charlie MacGregor, Gründer und CEO von TSH, sagte: „Berlin ist eine der größten Studentenstädte in Europa und steht als Ziel für internationale Studierende ganz oben auf der Liste. Unser Standort in Berlin ist das neueste Aushängeschild unseres Mischnutzungskonzepts der Hybrid-Hospitality, und wir haben uns aufgrund der Kombination aus Glamour und Grunge für diesen trendigen Standort in Mitte entschieden. Das Design wurde von der lokalen Architektur und Kunstszene inspiriert und spielt darüber hinaus auf den Memphis-Stil an, der vom italienischen Designer Ettore Sottsass in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Wir freuen uns sehr, einen Standort an einem solch pulsierenden Hotspot zu eröffnen, der seit der Wiedervereinigung Deutschlands eine maßgebliche Verjüngung erfährt.“

TSH Berlin bietet 475 Hotelzimmer, darunter Short-Stay- Zimmer für Studenten und Berufstätige, ein neues Familienzimmer-Angebot, das ein Doppelbett mit Etagenbetten, Kochnische und Aufenthaltsbereich sowie einem Spielzimmer kombiniert.

Charlie MacGregor fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, in mindestens sechs deutschen Städten ein TSH zu eröffnen, und wir suchen aktiv nach Standorten in Hamburg, München, Frankfurt, Leipzig und Köln. Wir wollen unseren studentischen Geist auch in andere lebendige Städte mit der richtigen Mischung aus Universitäten, (internationalen) Studenten und Kultur bringen. Die deutschen Universitätsstädte sind wettbewerbsfähige Immobilienmärkte, und ihre kommunalen Behörden halten Ausschau nach Bauprojekten, die verschiedene Nutzungsarten vereinen und für lebendige Stadtviertel sorgen. Dank unseres integrierten Modells als Eigentümer/Bauträger und Betreiber haben wir eine langfristige Perspektive und können die verschiedenen Bereiche unserer Tätigkeit vollständig in Einklang bringen. Dies hilft uns dabei, den langfristigen Wert der in unserem Besitz befindlichen Immobilien (sowie unseren eigenen Shareholder-Value) zu maximieren. TSH Berlin stellt unsere Fähigkeit unter Beweis, neue Stadtteile zu etablieren und als Katalysator und treibende Kraft für die Stadterneuerung zu wirken.“

Berlin ist die dritte europäische Hauptstadt außerhalb des niederländischen Heimatmarktes, wo TSH nun einen Standort eröffnet hat. Die spanischen und italienischen Hauptstädte Madrid und Rom werden bald ebenso folgen wie Wien. Die durchschnittliche Auslastungsquote der gesamten Plattform mit 13 Studentenhotels in ganz Europa, wozu auch die niederländischen und französischen Hauptstädte Amsterdam und Paris gehören, liegt nach Angaben des Unternehmens bei über 90 Prozent.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einer Kontrolle in einem Hotel im Bezirk Landeck hat die Finanzpolizei mehrere nicht gemeldete Arbeitskräfte festgestellt. Die Behörden ermitteln zudem wegen möglicher Arbeitsausbeutung und Menschenhandels.

Zum Ende des ersten Quartals 2026 zeigt die globale Hotel-Pipeline laut CoStar-Daten ein Wachstum in fast allen Weltregionen. Lediglich auf dem amerikanischen Kontinent sind die Aktivitäten in sämtlichen Planungs- und Bauphasen rückläufig.

Hyatt verzeichnet im ersten Quartal ein deutliches Wachstum bei den Managementgebühren und den Zimmerkapazitäten. Trotz geopolitischer Herausforderungen und regionaler Einflüsse hebt der Konzern seine Prognosen für das Gesamtjahr teilweise an.

Mit der Eröffnung des W Sardinia – Poltu Quatu setzt die Marriott-Marke W Hotels ihren Expansionskurs in Italien fort. Das Resort an der sardischen Nordostküste umfasst 157 Zimmer und setzt auf ein Designkonzept mit regionalem Bezug.

Das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg feiert im Mai 2026 sein 20-jähriges Bestehen und lädt zu einem Tag der offenen Tür ein. Das inhabergeführte Haus setzt weiterhin auf eine Kombination aus gehobener Gastronomie und Tagungsgeschäft.

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Das Schlosshotel Klaffenbach in Chemnitz erhält einen neuen Betreiber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, übergeben Silke und Ralf Langer nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit im Haus den Hotelbetrieb an die Primaro Holding unter der Leitung von Darija und Petar Marovic.

Die Motel One Group hat 2025 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten. Das Unternehmen meldet steigende Kennzahlen und weitere Expansion in Europa.