Tourismus in Deutschland im Februar 2020: 7,7 Prozent mehr Übernachtungen

| Hotellerie Hotellerie

Die Ausbreitung des Coronavirus hatte im Februar 2020 noch keine eindeutigen Effekte auf die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland: Wie das Statistische Bundesamt, gab es im Februar 2020 7,7 Prozent mehr als im Februar 2019. Hier spielen das Schaltjahr und Karneval eine Rolle.

Die Ausbreitung des Coronavirus hatte im Februar 2020 noch keine eindeutigen Effekte auf die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, gab es im Februar 2020 in den Beherbergungsbetrieben 30,0 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Das waren 7,7 Prozent mehr als im Februar 2019. Der deutliche Zuwachs ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass der Februar 2020 durch das Schaltjahr 29 Tage hatte und auch die reiseintensive Karnevalszeit in diesem Jahr in den Februar statt in den März fiel. 

Die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland stieg im Februar 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent auf 5,7 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland erhöhte sich um 9,0 Prozent auf 24,3 Millionen. 

Im Zeitraum Januar bis Februar 2020 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent auf 56,9 Millionen. Davon entfielen 10,8 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Ausland (+2,3 Prozent) und 46,1 Millionen auf inländische Gäste (+6,1 Prozent).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Expedia Group beendet die Marke ebookers in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Nutzer werden künftig auf Hotels.com weitergeleitet, Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.