Traditionshotel Traube in Rüdesheim steht zum Verkauf

| Hotellerie Hotellerie

Ein etabliertes Hotel, die Traube, in der bekannten Weinstadt Rüdesheim am Rhein steht zum Verkauf. Das Immobilienunternehmen Christie & Co wurde mit der Vermarktung des Objekts beauftragt. Das Haus mit 113 Zimmern liegt direkt an der Rheinpromenade und bietet, nach Angaben der Vermarkter, Möglichkeiten zur Modernisierung.

Das Hotel befindet sich in der Rüdesheimer Altstadt. Parkplätze am Hotel sollen es für Reisende attraktiv machen. Hervorgehoben wird auch die Nähe zur Drosselgasse, die jährlich mehr als drei Millionen Besucher anzieht. Die Verkehrsanbindung des Hotels wird als günstig beschrieben: Der Frankfurter Flughafen ist in etwa 40 Minuten erreichbar, und es besteht eine Anbindung an die Autobahnen A66, A61 und A60.

Ina Sobotta, Senior Consultant Investment & Letting bei Christie & Co, äußerte sich zu den Perspektiven: „Das Hotel Traube bietet, insbesondere im Rahmen einer strategischen Neupositionierung, ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial. Es stellt sowohl für Bestandshalter als auch für kreative Projektentwickler eine attraktive Investitionsmöglichkeit in eine der traditionsreichsten Weinstädte Deutschlands dar. Mit der eindrucksvollen Rheinlage in der historischen Altstadt von Rüdesheim und der dadurch gewährleisteten hohen Sichtbarkeit hält das Objekt zahlreiche Perspektiven bereit.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Steigenberger Hotel in Bad Pyrmont ist ein neuer Investor vorgestellt worden. Wie auf einem Pressetermin mitgeteilt wurde, will der 85-jährige Hotelentwickler Gert Prantner mit bis zu fünf Millionen Euro in das Projekt einsteigen. Parallel läuft ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel, die Sanierung des Hauses auch wirtschaftlich fortzuführen.

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.

Accor und die GCH Hotel Group haben die Eröffnung zweier neuer Häuser in Rosenheim und Potsdam bekanntgegeben. Während das Haus in Rosenheim unter der Marke Ibis Styles geführt wird, erfolgt in Potsdam die Eröffnung eines Hotels der Marke Greet.

Der Hotelverband Deutschland und der GVFH schreiben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hotelakademie drei Stipendien für angehende Hotelbetriebswirte und Revenue Manager aus. Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Juni 2026.

In Österreich steigen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison, gleichzeitig wächst laut Hotelvereinigung der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe durch steigende Kosten und verändertes Ausgabeverhalten der Gäste.

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.