Trump-Hotel wird verkauft: "So peinlich, dass es schon wieder großartig ist"

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Das Trump International Hotel – wenige Meter vom Weißen Haus in Washington entfernt – wird verkauft und künftig als Waldorf Astoria weitergeführt. Über 375 Millionen Dollar soll die CGI Merchant Group aus Miami bezahlt haben. Kritiker beschreiben das Hotel allerdings als „total geschmacklos“.

Der Verkauf des Hotels soll noch in diesem Monat abgewickelt werden. Ein „Bombendeal für den Trump-Konzern“, glaubt Architekturkritiker Nikolaus Bernau im Interview mit Deutschlandfunk Kultur. Er gehe sogar von einer Rendite von 200 Prozent aus.

Dabei sei das ehemalige Postamt in Washington mittlerweile mit einer Opulenz ausgestattet, „die derartig peinlich ist, dass sie schon wieder großartig ist“, erklärt Bernau. „Das ist durch die Bank total geschmacklos gemacht worden und dadurch wieder wirklich ein Kunstwerk geworden – weil alles stimmt: Da ist nirgendwo gespart worden.“

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte das denkmalgeschützte Postamt in Washington 2010 unter zahlreichen Protesten gekauft und aufwendig umgebaut. 2016 – parallel zu seiner Karriere in der Politik – wurde es eröffnet. Einnahmen erzielte er wohl auch aus politischen Anlässen.


 

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