TWA-Hotel am JFK-Airport in New York ist offiziell eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Das TWA-Terminal am JFK-Flughafen in New York ist ein echtes Architektur-Juwel. Nach der Pleite der Fluglinie wurde das Gebäude 2001 jedoch geschlossen. Nach einer kurzzeitigen Wiederbelebung für den Hollywoodfilm „Catch Me If You Can“ wurde es in den vergangenen Jahren in ein Hotel mit 512 Zimmern verwandelt. Reservierungen waren bereits seit Monaten möglich, nun ist das Hotel auch offiziell eröffnet.  
 

Das Terminal am JFK-Airport wurde vom Architekten Eero Saarinen entworfen, der für einige der berühmtesten Gebäude der 1950er und 60er Jahre verantwortlich war, darunter zum Beispiel den Gateway Arch in St. Louis. Das TWA-Terminal wurde 1962 fertiggestellt und entwickelte sich schnell zu einem der prominentesten Gebäude der Luftfahrtarchitektur.

Das neue Hotel wurde von den New Yorker Unternehmen Lubrano Ciavarra, Beyer Blinder Belle und Stonehill Taylor entworfen, die alle über Erfahrung im Gastgewerbe verfügen. Die ursprüngliche Struktur und das Layout des Gebäudes wurden beibehalten, so dass Gäste erleben können, wie es damals in der Jetset-Zeit gewesen sein könnte. Einflüsse dieser Zeit sind etwa in den Wartebereichen zu sehen, wo die ursprünglichen Sitzgelegenheiten erhalten blieben. Investiert wurden dafür rund 300 Millionen Dollar.

Wie es sich anfühlt, als Gast im neuen TWA-Hotel einzuchecken, hat Spiegel-Redakteur Marc Pitzke ausprobiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.