Übernachtungen: Hotellerie steuert auf nächstes Rekordjahr zu

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Zehntes Rekordjahr in Folge für den Deutschland-Tourismus: Nach einer Prognose des Statistischen Bundesamtes vom Montag hat die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland 2019 voraussichtlich einen Bestwert von 494,7 Millionen erreicht (plus 3,5 Prozent). Im Gesamtjahr 2018 waren es jüngsten Angaben zufolge rund 478 Millionen.

„ Viele Betriebe haben in den letzten Jahren investiert und ein attraktives touristisches Angebot geschaffen. Der Einsatz aller Beteiligten trägt Früchte. Deutschland als Gastgeberland ist so beliebt wie nie. Dass der Erfolgskurs weitergeht, hängt aber nicht allein von der Nachfrage ab, sondern insbesondere auch von den richtigen politischen Weichenstellungen im Land, die noch vorgenommen werden müssen,“ schreibt der DEHOGA Bundesverband auf Facebook.

 

„Wir steuern damit ganz klar auf die Marke von 500 Millionen Übernachtungen zu. Das ist auch deshalb beachtlich, weil wir erst von 2011 auf 2012 die Marke von 400 Millionen Übernachtungen überschritten haben“, sagt Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverband e.V. (DTV).

"Die Anstrengungen der Branche, ein breites Angebot und höchste Qualität bei einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis aufzubauen, hat sich bezahlt gemacht. Jetzt gilt es, diese Erfolge für die Zukunft zu sichern – was nur durch eine bessere Zusammenarbeit von Politik und Branche machbar ist“, ergänzt Meyer.

Im Zeitraum Januar bis November 2019 zählten Hotels und Pensionen 464,7 Millionen Übernachtungen. Das waren 3,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bei Gästen aus dem Inland wurde ein Plus von 3,9 Prozent auf 381,1 Millionen erzielt. Die Zahl der Übernachtungen von ausländischen Reisenden stieg um 2,6 Prozent auf 83,6 Millionen. Allein im November wurde den Angaben zufolge insgesamt ein Zuwachs von 5,2 Prozent auf 32,5 Millionen Übernachtungen verzeichnet.

Die Branche profitiert seit längerem davon, dass Deutschland-Reisen im Trend liegen. Hinzu kommen Geschäftsreisende und Messe-Gäste. Die Wiesbadener Statistiker berücksichtigen bei ihren Berechnungen Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten.


 

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