Ungewöhnliche Preisverleihung: Die Gewinner des Tophotel Newcomer Award 2019

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Zum neunten Mal würdigt das Fachmagazin Tophotel die besten Neueröffnungen des vergangenen Jahres in der Hotellerie in Deutschland. Die Ehrung der Sieger fand in diesem Jahr anders als üblich statt. Im Mini und per Luftpost machten sich die Trophäen auf den Weg zu den Gewinnern.

Von den Bergen bis an die Küste, vom Schwarzwald bis in die Hafencity: Die Preisträger des Newcomer Awards 2019 verteilen sich über ganz Deutschland. Die Tophotel Chefredaktion ließ es sich trotz großer Distanzen nicht nehmen, jedem Sieger seinen Award persönlich, wenn auch mit gebührendem Abstand, zu überreichen. „Wir haben lange überlegt, wann der beste Zeitpunkt für die Bekanntgabe und Würdigung der Tophotel Newcomer 2019 ist, nachdem unsere feierliche Abendveranstaltung im März in Hamburg nicht stattfinden konnte. Mit der Entscheidung, dies kurz vor dem Restart in der Hotellerie – nach langen Wochen der Unsicherheit – zu tun, hätten wir diesen Zeitpunkt kaum besser wählen können“, betont Chefredakteurin Nina Fiolka. „Die Emotionalität und Dankbarkeit, die wir bei den individuellen Preisverleihungen erfuhren, bestätigten uns in dieser Entscheidung, die Awards persönlich zu überreichen.“

In insgesamt fünf Kategorien zeichnete die Redaktion die Gewinner des Tophotel Newcomer Awards aus. Der etablierte Branchenpreis für Neueröffnungen wurde erstmals auch für Re-Openings und Gastronomiekonzepte vergeben. Mit dem Award würdigt die Fachmedienmarke neue Konzepte, die Strahlkraft für die deutsche Hotellerie besitzen. Zugleich zeigt der Preis, welch hohen Beitrag das Gastgewerbe als sozialer Treffpunkt für die Gesellschaft leistet. Die Jury hatte einen anspruchsvollen Auswahlprozess aus mehr als 60 Bewerbungen zu meistern; dies machen auch die starken Shortlist-Platzierungen deutlich. Partner des Newcomer Awards sind Dekra und Progros.
 

Die Preisträger in den einzelnen Kategorien sind:

In der Kategorie Hotel Opening City ging der erste Platz an das Jams Music Hotel München.

Die Konterfeis unsterblicher Legenden begleiten die Gäste durch das Hotel im Münchner Zentrum. Die Songs der großen Stars können sich die Gäste des Jams (von „Jammen“: Improvisiertes Musizieren) auf Vinylschallplatten an der Rezeption ausleihen und in einem der 65 Zimmer und Suiten auflegen. Auch das Interior Design spiegelt im ganzen Hotel das Thema Musik.

Ebenfalls nominiert waren in dieser Kategorie das Lindley Lindenberg Frankfurt und das Me and all Hotel Mainz.

Lighthouse Hotel & Spa Büsum– so heißt der Gewinner in der Kategorie Hotel Opening Leisure. Anders als in den Beach Motels von Jens Sroka kommt das Lighthouse Hotel & Spa der Heimathafenhotels weniger verspielt daher. Der Newcomer in Eins-a-Lage am Büsumer Leuchtfeuer und Museumshafen wirkt erwachsener. Das maritime Designkonzept trägt seinen Teil dazu bei. Über allem steht dabei das Thema „Leuchtturm“, visualisiert durch eine Wendeltreppe im Eingangsbereich und zahlreiche Lighthouse-Motive im Lift oder den Fluren.

Nominiert waren ebenfalls das Ameron Neuschwanstein Alpsee Resort & Spa sowie Schloss Lieser.
 

In der neuen Kategorie Hotel Re-Opening setzte sich das Resort Bergkristall Oberstaufendurch.
Eingebettet in ein phänomenales Bergpanorama macht sich das „neue“ Bergkristall die Aussicht zunutze. Dafür sind viele große Fensterfronten entstanden, welche die Natur ins Haus holen und zum gemütlichen Verweilen mit XXL-Bergblick einladen. Um einiges erweitert zeigt sich auch das Kristall Spa, eines der Markenzeichen des Wellnessresorts – mit dem 20 auf zehn Meter großen Infinity-Pool.

Der Öschberghof Donaueschingen sowie das Schwan und Post Business Quarters Bad Neustadt waren in dieser Kategorie ebenfalls nominiert.
 

Die Kategorie Hotelgastronomie Konzern konnte das 25hours Hotel Hafencity Hamburgmit seinem Restaurant „Heimat“für sich entscheiden. Die Gerichte der „Heimat“-Küche sind auf die Ursprünge der deutschen Küche zurückzuführen. Die Klassiker werden dabei mit neuen Ideen und unter Berücksichtigung der Saisonalität auf die Teller gebracht. Mittelpunkt des kulinarischen Konzepts ist ein Drei-Gänge-Menü: Das „Herzstück“. Dessen Hauptgang besteht aus einer zentralen Zutat wie dem am Knochen gebratenen Rinderrücken aus Husum, der im Ganzen serviert und von den Gästen am Tisch geteilt wird.

Zu den erstmals Nominierten dieser neuen Kategorie zählen zudem das Andaz Munich Schwabinger Tor und das Ninety Nine Wuppertal.
 

Der Award in der Kategorie Hotelgastronomie Privat wurde an das Hotel Ritter Durbachverliehen.

Von der klassischen Speisenfolge hat man sich im Restaurant „Makidan“ verabschiedet. Mehr als 30 Gerichte werden angeboten, eingeteilt in „Kleine Köstlichkeiten“, „Köstlichkeiten“ sowie „Süß und salzig“. Im „Makidan“ – abgeleitet vom persischen Wort „Mezze“ – sollen sich die Gäste nach Lust und Laune eine Speisenfolge zusammenstellen, kurz oder lang dinieren, wie sie es wünschen. Optisch kontrastieren klassisches Parkett und Holzvertäfelungen mit einer unkonventionellen Präsentation.

Das Brenners Park-Hotel und Spa Baden-Baden und Louis Hotel München sind die beiden weiteren Nominierten dieser Kategorie.


 

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