Upstalsboom eröffnet Hotel & Apartments Strandidyll auf Usedom

| Hotellerie Hotellerie

Mit der jüngsten Neueröffnung des Upstalsboom Hotel & Apartments Strandidyll im Ostseebad Trassenheide, verfügt das Unternehmen an Deutschlands Küsten sowie in Berlin und Emden nun über ein weiteres Angebot für Urlauber. Es sei neben Heringsdorf das zweite Hotel des Anbieters auf der Ostseeinsel, erklärt Udo Krause, Leiter für Objektentwicklung bei der Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG. Zudem zählten fünf Ferienwohnanlagen zum Inselportfolio. „Usedom bietet viele Möglichkeiten, die es mit Augenmaß für eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu nutzen gilt“, so Krause.

Die Vakon Immobilien GmbH als Eigentümer habe das Hotel in Trassenheide für rund 5,5 Millionen Euro grundlegend modernisiert und zudem mit der Upstalsboom Residenz Strandidyll zwei hochwertig ausgestattete Apartmenthäuser neu gebaut. Somit verfügt das Domizil in Strandnähe nach gut siebenmonatiger Bauzeit über 24 Zimmer und 24 Apartments sowie ein Saunahaus. Mit Augenmaß und Kreativität sei im Ostseebad eine bestehende Anlage weiterentwickelt worden, die Tradition und Moderne in besonderer Art und Weise verbinde und sich in die Umgebung stilvoll und natürlich einpasse, sagt Krause: „Ich war vom ersten Anblick sofort begeistert von der Anlage, die durch eine fantastische Lage besticht. Dieser Charakter sollte auf jeden Fall erhalten bleiben.“

Upstalsboom weitet das Angebot des Garni-Hotels erstmals ganzjährig aus. Deshalb sei ein „LivingRoom-Konzept“ als Ergänzung zum Frühstücksangebot entwickelt worden. So biete das Hotel seinen Gästen über den gesamten Tag kleine Snacks, Speisen und Getränke auf Selbstversorgerbasis. Das Gestaltungs- und Ausstattungskonzept mit viel Licht und hellen Räumen, Holz und weiteren, überwiegend naturnahen Baustoffen und Materialien komme gut an, sagt Hoteldirektorin Viola Busch, die unter anderem aus dem „Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf“ über reichlich Erfahrung verfügt und mit dem Markt vertraut ist.

Der Zuschnitt der Räume im Hotel sei nicht verändert worden. „Aber natürlich hat sich der Look gewandelt“, so Busch. Die langjährigen Stammgäste seien „sehr neugierig“ und die Buchungszahlen bereits auf einem guten Niveau. „Die Lücken im Reservierungskalender werden immer kleiner“, so Busch. Das sei nach einer umbaubedingten, mehrmonatigen Schließung keine Selbstverständlichkeit. Bereits in den ersten Tagen hätten durchgehend zahlreiche Gäste begrüßt werden können. „Die Resonanz liegt über unseren Erwartungen“, so Busch.

Zielgruppen seien Familien und Paare, Naturliebhaber und Strandurlauber sowie Ruhesuchende verschiedener Altersgruppen. „Wir wollen hier individuelle Urlaubsgeschichten schreiben, die jeder Gast mit nach Hause nehmen kann“, sagt Hoteldirektorin Busch und veranschaulicht damit den Reiz der Insel: Entspanntes und entschleunigtes Erleben. Dies sei in dem 1,5 Hektar großen Strandidyll-Areal inmitten des Kiefernwaldes und direkt hinter den Dünen des 42 Kilometer langen Usedomer Sandstrandes in vielfältiger Form möglich. Angestrebt werde eine durchschnittliche Verweildauer der Gäste von 4 bis 4,5 Tagen.

Die Neubrandenburger Vakon Immobilien hat das Objekt im Herbst 2018 von dem Ehepaar Adelheid und Egon Splieth übernommen, die das Hotel 14 Jahre lang erfolgreich geführt hatten. Aus Altersgründen hat das Ehepaar nach eigenen Aussagen das Objekt „schweren Herzens“ in „gute Hände“ abgegeben. Upstalsboom sei aufgrund seiner Erfahrung und seiner Philosophie als Anbieter mit „hoher Wertschätzung für Mensch und Natur“ von der Vakon Immobilien als Betreiber ausgewählt worden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stadt Wiesbaden hat die Baugenehmigung für die umfassende Sanierung und den Teilneubau des Hotels Nassauer Hof erteilt. Das Projekt umfasst unter anderem die Aufstockung des Nordflügels und die Wiedererrichtung einer historischen Glaskuppel.

Welche Tourismussegmente zu Ferienbeginn noch reichlich Kapazitäten haben und wo es vergleichsweise voll werden kann - darauf deutet eine Betriebsumfrage hin. Kurzentschlossene könnten profitieren.

Hard Rock International startet den Buchungsbetrieb für sein neues Hotel auf Malta. Die Eröffnung der Anlage mit 397 Zimmern und einem 3.800 Quadratmeter großen Wellnessbereich ist für Juli 2026 geplant.

Ein Podcast von HotelPartner beleuchtet die Preisstrategie des Hotels Grace La Margna in St. Moritz. General Manager David Frei nennt darin konkrete Zahlen zur Entwicklung der Zimmerpreise und zur Positionierung des Hauses.

Premier Inn hat zeitgleich drei neue Häuser in Freiburg, München und Koblenz eröffnet und baut damit die eigene Präsenz auf dem deutschen Markt auf rund 70 Standorte aus.

Zwei Jahre nach Einleitung eines DMA-Verfahrens gegen Alphabet fordern Unternehmen ein entschlosseneres Vorgehen der EU-Kommission. Laut Mitteilung sei die Umsetzung der Vorgaben weiterhin nicht abgeschlossen.

Die Investorensuche für die insolvente Revo Hospitality Group stößt auf großes Interesse. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, haben nach Angaben der Restrukturierer mehr als einhundert potenzielle Investoren Zugang zum Datenraum erhalten.

Das Hotel Sacher Wien feiert sein 150-jähriges Bestehen mit der Enthüllung zweier Skulpturen des Künstlers Erwin Wurm vor dem Haupteingang. Im Verlauf des Jahres sind weitere Jubiläumsaktionen geplant.

Die The Chocolate on the Pillow Group entwickelt in Potsdam ein neues Tribute Portfolio Hotel mit 145 Zimmern. Die Eröffnung des Objekts im historischen Zentrum ist für den Sommer 2026 vorgesehen.

Nach einem kalenderbedingt starken Februar verzeichnet die österreichische Hotellerie im März eine deutliche Buchungszurückhaltung. Strukturelle Verschiebungen zugunsten von Ferienwohnungen und hohe Betriebskosten belasten die Branche weiterhin massiv.