Die amerikanische Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) bereitet nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom 7. Oktober 2026 ein Vorgehen gegen Booking Holdings wegen möglicherweise irreführender Hotelwerbung vor. Gegenstand sei die Verbindung des Priceline-Mutterkonzerns zum Buchungsportal Guest Reservations. Die FTC habe die Untersuchung gegenüber Reuters bestätigt.
Die beanstandeten Anzeigen erweckten den Eindruck, zur Internetseite eines Hotels zu führen, leiteten Nutzer jedoch zu einem fremden Buchungsportal weiter. Dort fielen häufig zusätzliche Kosten an. Reuters beruft sich auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Nach Angaben einer dieser Personen könnten die möglichen Strafen mehr als 500 Millionen Dollar betragen.
San Francisco erhebt Vorwürfe gegen Buchungsportale und Booking Holdings
Auch das Fachmedium Travel Weekly greift den Reuters-Bericht in einem Artikel vom 9. Oktober 2026 auf. Darüber hinaus berichtet es über eine Klage, die San Franciscos Stadtanwalt David Chiu Ende Juli eingereicht habe. Sie richte sich gegen GuestReservations.com und BookOnline.com sowie Booking Holdings.
Den beiden Portalen werde vorgeworfen, sich als direkte Buchungsseiten von Hotels auszugeben und erhebliche Preisaufschläge zu verlangen. Booking Holdings habe die beanstandeten Praktiken durch die Bereitstellung von Hotelzimmerangeboten über Priceline Partner Solutions unterstützt, laute ein weiterer Vorwurf der Klage.














