Vabali-Spa – Große Wellness-Anlage mit Hotel entsteht nahe München

| Hotellerie Hotellerie

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat die Baugenehmigung für eine umfangreiche Wellness-Anlage der Theune-Gruppe in Olching erteilt. Das geplante Vabali-Spa umfasst einen Sauna-, Spa-, Gastronomie- und Hotelbereich sowie diverse Pools. Die Genehmigung erfolgte in weniger als vier Monaten nach Inkrafttreten des Bebauungsplans, was den Weg für den Baubeginn ebnet.

Landrat Thomas Karmasin äußerte sich erfreut über das Vorhaben: „Für unsere Bevölkerung konnten wir eine weitere attraktive Freizeitmöglichkeit ermöglichen. Der Wirtschafts- und Tourismusstandort Fürstenfeldbruck wird hierdurch gestärkt.“

Umfang und Zeitplan des Projekts

Das Vabali-Spa soll auf einer Fläche von rund fünf Fußballfeldern im Geiselbullacher Gewerbegebiet an der B471 entstehen. Der Mutterboden wurde bereits Anfang des Jahres abgetragen, und die Theune-Gruppe aus Köln rechnet mit einem Baubeginn noch in diesem Jahr. Die Bauzeit wird voraussichtlich maximal zweieinhalb Jahre betragen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 60 Millionen Euro. Es werden etwa 250 Arbeitsplätze geschaffen.

Angebot und Regeln der Anlage

Die zukünftige Wellnessanlage wird umfassende Einrichtungen bieten: 13 Saunen, vier Dampfbäder, vier Pools im Innen- und Außenbereich, ein Restaurant sowie Massage- und Entspannungsbereiche mit Kaminzimmern und Sonnendecks. Der Außenbereich wird einen Blick auf den Stürzer Weiher bieten. Ergänzend entsteht ein Hotel mit 120 Betten, das von Standardzimmern bis zu Luxussuiten reichen wird.

Für die Nutzung der Saunen und Pools ist Textilfreiheit vorgesehen. Besucher zwischen zwölf und 18 Jahren dürfen die Anlage nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten betreten. Die Nutzung von Mobiltelefonen ist im gesamten Bereich untersagt.

Zurück

Vielleicht auch interessant

a&o Hostels hat eine Refinanzierung über 874 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen plant auf dieser Basis eine weitere Expansion in europäischen Kernmärkten.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Maximilian in Essen-Rüttenscheid und plant die Neueröffnung unter eigenem Namen für Ende 2026. Das Projekt wird erneut von Investor Dr. Ben Dahlheim begleitet.

Einer der größten Hotelbetreiber Europas hat im Januar Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Seither läuft die Suche nach Investoren - die Verantwortlichen vermelden erste Erfolge.

Mit dem Sofitel Changzhou Hi-Tech District eröffnet Accor sein 800. Hotel in der Region Greater China. Das Projekt unterstreicht die Expansionsstrategie des Konzerns, der knapp ein Drittel seiner weltweiten Projekte in dieser Region realisiert.

Die FIFA hat kurz vor der Weltmeisterschaft 2026 tausende Hotelzimmer in Städten wie Philadelphia storniert. Die Rückgabe der Kontingente erfolgte ohne eine detaillierte Angabe von Gründen.

Die Signo Hospitality hat das ehemalige Intercity Hotel in Essen übernommen und nach einer Modernisierung als Spark by Hilton neu eröffnet. Das Haus verfügt über 168 Zimmer sowie Tagungskapazitäten für bis zu 180 Personen.

Die DSR Asset Management GmbH gründet eine neue Abteilung für Technischen Service in Mecklenburg-Vorpommern. Unter der Leitung von Heiko Möller bietet ein sechsköpfiges Team künftig Wartungs- und Installationsleistungen in den Bereichen Heizung, Elektro und Sanitär an.

Die Reiseplattform Booking.com hat ihre Kunden über einen möglichen Sicherheitsvorfall informiert. Wie das Unternehmen in einer E-Mail mitteilt, könnten unbefugte Dritte Zugriff auf bestimmte Buchungsinformationen erhalten haben. Auch Kunden in Deutschland wurden angeschrieben.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt zeigt sich zum Jahresbeginn 2026 laut Mitteilung von Colliers mit steigender Dynamik. In Deutschland hingegen bleibe die Entwicklung verhaltener: Das Transaktionsvolumen lag bei rund 234 Millionen Euro und damit unter dem langfristigen Durchschnitt.

In Neuhausen am Rheinfall ist die Baubewilligung für ein Hotelprojekt auf dem SIG-Areal erteilt worden. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll dort bis 2029 das Revier Hotel Rheinfall entstehen. Bauherrin ist die Fortimo Group, der Betrieb ist durch die Revier Hospitality Group vorgesehen.