Verkehrsbüro AG plant Expansion nach Deutschland

| Hotellerie Hotellerie

Die österreichische Verkehrsbüro-Gruppe richtet ihre Strategie neu aus und plant eine Expansion auf dem deutschen Hotelmarkt. Im Zuge dessen soll das bisherige Hotelportfolio sukzessive auf internationale Franchise-Marken umgestellt werden.

Umstellung auf internationale Hotelmarken

Der Konzernbereich Hospitality der Verkehrsbüro-Gruppe, der aktuell 20 Hotels in Österreich und eines in Slowenien umfasst, verlagert den Fokus von der Eigenmarke Austria Trend hin zu exklusiven Partnerschaften mit den Marken Accor, Hilton und Marriott. Verkehrsbüro-Vorstand Martin Winkler erklärt die Strategie gegenüber dem Fachmedium Tophotel wie folgt: "Wir wollen uns im Wesentlichen auf die drei Partner Accor, Hilton und Marriott konzentrieren."

Aktuell firmieren bereits einige Hotels unter neuen Namen: Zwei Häuser in Wien sind bereits Spark by Hilton, das historische Hotel Astoria in Wien wurde zur Marke Curio by Hilton zugeführt. Zukünftig sind weitere Umfirmierungen geplant

Wachstum im Stadthotel-Segment und Blick nach Deutschland

Die Verkehrsbüro-Gruppe betreibt ihre Hotels vorwiegend als Pacht- und Managementbetriebe. Die Expansion nach Deutschland steht im Fokus der Wachstumspläne. Das Unternehmen zeigt Interesse daran, sechs bis zehn Hotels zu übernehmen.

Die Verkehrsbüro AG besteht seit 108 Jahren und beschäftigt über 2.000 Mitarbeitende. Etwa zwei Drittel des Gesamtumsatzes stammen aus dem touristischen Bereich (z.b. Reiseveranstalter und Reisebüros), ein Drittel trägt die Sparte Hospitality bei.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

BWH Hotels Central Europe erweitert sein Portfolio in Wilhelmshaven. Das bisherige SleepBEEONE gehört künftig zur Sure Hotel Collection by Best Western und wird schrittweise modernisiert. Das Haus trägt zukünftig den Namen Wilhelmshaven Ahoi – Sure Hotel Collection by Best Western.

IHG Hotels und Resorts expandiert in Spanien durch den Bau von drei neuen Holiday Inn Express-Hotels. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit Tikehau Capital und umfasst insgesamt 653 Zimmer.

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.