Viele internationale Gäste in Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf

| Hotellerie Hotellerie

Helau und Alaaf – laut aktuellen Daten aus den Monaten Januar bis März 2019 der Expedia Group, brachte die fünfte Jahreszeit Kölner und Düsseldorfer Hoteliers viel zusätzliches Geschäft. Sowohl bei deutschen als auch internationalen Gästen standen die beiden Städte am Rhein weit oben auf der Wunschliste, wobei die gesamte Nachfrage an Hotelübernachtungen für Köln um fast 15 Prozent und für Düsseldorf sogar um mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg. Hierbei entfielen in Köln rund 65 Prozent der Nachfrage und in Düsseldorf rund 60 Prozent auf Gäste aus dem Ausland.

Neben den deutschen Reisenden zog es vor allem US-Amerikaner, Briten und Iren in den ersten drei Monaten 2019 in die beiden rheinischen Großstädte. Durchschnittlich blieben die Deutschen eineinhalb Tage sowohl in Köln als auch in Düsseldorf. Deutsche wie internationale Urlauber buchten ihre Reise im Durchschnitt fast 35 Tage (Köln), beziehungsweise 25 Tage (Düsseldorf) im Voraus. Während deutsche Reisende im ersten Quartal 2019 durchschnittlich 102 Euro für ihre Übernachtung in Köln und in Düsseldorf 96 Euro ausgaben, griffen internationale Reisende im Durchschnitt wesentlich tiefer in die Tasche. US-Amerikaner haben zum Beispiel in Köln knapp 168 Euro pro Nacht und Zimmer und in Düsseldorf etwa 150 Euro gezahlt.

Vor allem aus dem Ausland erwies sich die Nachfrage nach Paketbuchungen, also kombinierten Buchungen aus Hotel und weiteren Reisebausteinen wie Flug oder Mietwagen, als Wachstumsmotor. Die wichtigsten Quellmärkte im Hinblick auf Paketbuchungen nach Düsseldorf waren die USA, Irland und Spanien.

„Der große Gästezuwachs, besonders an internationalen Besuchern, in den beiden Karnevalshochburgen zum Jahresauftakt 2019 freut uns sehr. Denn diese bleiben in der Regel länger, buchen früher, und geben mehr für Unterkünfte aus und sind somit besonders wertvoll für die Hoteliers“, erklärt Björn Vöhl, Senior Director Market Management Expedia Lodging Partner Services in Deutschland. „Lokale Veranstaltungen wie der Karneval bieten den Hotels viele Möglichkeiten, die Nachfrage bei nationalen und internationalen Gästen anzukurbeln. So können Hoteliers bei ihren Gästen zum Beispiel mit themenspezifischen Arrangements punkten.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Das GreenSign Future Lab geht in die zweite Runde. Vom 24. bis zum 25. November 2026 treffen sich Entscheider aus Hotellerie und Gastronomie im Hotel Bristol Berlin, um praxisnahe Impulse zu zentralen Zukunftsthemen der Branche zu gewinnen. Parallel dazu läuft die Bewerbungsphase für den GREEN MONARCH Award 2026.

Die Motel One Group plant ein neues Projekt in Miami: Im Wynwood Arts District sollen ein Hotel und Eigentumswohnungen unter der Marke The Cloud One entstehen. Das Vorhaben ist Teil der US-Expansion des Unternehmens.

Wyndham führt in Zusammenarbeit mit Mogotel das Konzept der Ramada Residences erstmals in Deutschland ein. In Berlin-Reinickendorf entstehen bis 2028 ein Hotel und ein Apartmenthaus mit insgesamt 368 Einheiten.

Die Hotels ibis und ibis budget in der Leipziger Innenstadt nehmen nach einer vollständigen Renovierung stufenweise den Betrieb wieder auf. Den Anfang macht das ibis Leipzig City Ende April, gefolgt vom preisgünstigeren Schwesterhotel im Jahresverlauf.

IHG Hotels & Resorts verzeichnet ein deutliches Wachstum in Europa und erreicht mit 150.000 Zimmern einen neuen Meilenstein. Besonders Deutschland spielt mit einem Anteil von 20 Prozent am Gesamtbestand eine zentrale Rolle für die Expansion.

Die Radisson Hotel Group skaliert ihr Programm für klimaneutrale Hotelbetriebe und plant bis 2030 weltweit 100 zertifizierte Standorte. Durch den Einsatz von Ökostrom und effiziente Betriebsabläufe soll die CO2-Bilanz der Häuser vollständig ausgeglichen werden.

BWH Hotels Central Europe integriert das ehemalige H+ Hotel Bochum ins eigene Portfolio. Das Haus wird künftig von der Curator Hotelbetriebsgesellschaft geführt und umfassend modernisiert.

Die Motel One Group erweitert ihre Präsenz in den USA und realisiert in Miami erstmals ein kombiniertes Projekt aus Hotel und Eigentumswohnungen unter der Marke The Cloud One. Der Komplex umfasst 214 Zimmer sowie 85 Wohneinheiten.

Hotel für Monteure: In Berlin-Spandau ist ein Hochhaus für temporäres Wohnen geplant. Das Projekt „Spektrum“ soll Fachkräfte im Umfeld der Siemensstadt unterbringen und ist Teil der Entwicklung des Luxwerk-Areals.

Das Bonn Marriott am World Conference Center Bonn wechselt die Marke. Ab Juni 2026 wird das Hotel als Radisson Blu geführt. In Zusammenarbeit mit der Invite Group wird das Haus als Standort für Geschäfts- und Freizeitreisende positioniert.