Virtuelle Fashion-Show im Adlon: Hotel wird wieder Bühne für Designerin Anja Gockel 

| Hotellerie Hotellerie

Am 19. Januar 2021 ist es wieder so weit: Anja Gockel präsentiert ihre neue Winterkollektion 2021/2022 „Embraceland“ im Hotel Adlon Kempinski Berlin, in der völlig leer geräumten Lobby rund um den Elefantenbrunnen. Allerdings unter völlig neuen Maßgaben: Statt Fashion-Show mit anwesendem Publikum wird die diesjährige Präsentation virtuell in einem Livestream gezeigt. 

Mit dem Festhalten an der mittlerweile fünfjährigen Kooperation möchten Gockel und das Grandhotel gerade in der aktuellen Situation ein Zeichen setzen für Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.

„Ich freue mich, dass wir trotz der schwierigen Umstände unsere gemeinsame Tradition weiter ausbauen und eine kreative Lösung für die Ausrichtung der Show bei gleichzeitig strikter Einhaltung aller Senatsvorgaben gefunden haben“, so Michael Sorgenfrey, Geschäftsführender Direktor im Hotel Adlon. „Ich bin sehr gespannt auf diese neue Erfahrung.“

Die Online-Fashion-Show, die für 18 Uhr angesetzt ist, verspricht ein außergewöhnliches und neuartiges Erlebnis zu werden: Nach den Eröffnungsworten von Michael Sorgenfrey lassen Zwillings-Models gemeinsam mit zwölf Tänzerinnen und Tänzern das "Embraceland" von Anja Gockel entstehen, indem sie Bilder der Achtsamkeit, Akzeptanz und des gegenseitigen Miteinanders zeichnen. 

Für die Designerin Anja Gockel ist die Performance gleichzeitig ein Plädoyer für die Stärke und die Relevanz von Mode, Kunst und Kultur. Die Show ist zu sehen im Livestream.

Fotos: @ Anja Gockel GmbH


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.