Vom Lost Place zum Luxus-Resort: Star-Architekt plant „The Spiral Lakeside Resort” bei Malente

| Hotellerie Hotellerie

Seit 2006 steht eine ehemalige Reha-Klinik bei Malente in Schleswig-Holstein leer. Jetzt soll dem Lost Place neues Leben eingehaucht werden. Star-Architekt Hadi Teherani plant auf dem 140.000 Quadratmeter großen Gelände das Luxus-Hotel „The Spiral Lakeside Resort“. Die Kosten: 180 Millionen Euro.

In einem Bericht der Lübecker Nachrichten heißt es, dass das neue Luxus-Hotel mit 220 Zimmern und Apartments, einem der größten Spa- und Wellness-Bereiche des Landes, Gastronomie, einer Tiefgarage sowie Park- und Sportanlagen ausgestattet sein soll.

Allerdings wird von dem einstigen Lost Place nach der Fertigstellung nichts mehr übrig sein. Die Bausubstanz lasse sich nicht mehr verwenden, so das Architekturbüro. In den fast 20 Jahren Leerstand habe es Einbrüche, Diebstähle, Brände sowie Einsatzübungen der Polizei gegeben. Diese sollen zu schwerwiegenden Schäden an Innenbereich und Substanz sowie an der Fassade, den Dächern, Fenstern und Türen geführt haben, erklärten die Projektplaner rund um Star-Architekt Hadi Teherani.

Das neue Resort soll unter anderem eine Holzfassade bekommen. Ebenso sollen weitere naturbezogene Materialien verwendet werden. Viele Bereiche, wie der Park, die Uferanlagen, der Spa- und Wellnessbereich sowie zwei der drei Restaurants, sollen auch für Nicht-Hotel-Gäste zugänglich sein. Das Architekturbüro bezeichnet das Projekt als „Leuchtturmvorhaben für den Binnenlandtourismus Schleswig-Holstein“.

Auch Bürgermeister Heiko Godow (CDU) freut sich über das Projekt und die neuen Arbeitsplätze, die in der Region geschaffen werden sollen. Wie die Lübecker Nachrichten berichten, plant Teherani mit mindestens 400 neuen und dauerhaften Jobs. Wenn alles nach Plan läuft, könnte das Resort 2027 eröffnen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die niederländische Hotelkette Fletcher Hotels setzt den Expansionskurs in Deutschland fort und übernimmt mit dem ehemaligen Romantik Berghotel Astenkrone den zweiten deutschen Betrieb innerhalb einer Woche.

Das Hotel Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach wird nach einer Modernisierung im Spätsommer wiedereröffnet. Der europäische Spa-Anbieter bringt damit sein gesundheitstouristisches Konzept mit Thermal-Infrastruktur erstmals nach Deutschland.

Marriott International und Blacksand haben ein Abkommen über den Bau von zehn Hotels mit über 1.300 Zimmern in Saudi-Arabien unterzeichnet. Die Projekte sollen bis 2030 realisiert werden und über 6.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Premier Inn hat die Eröffnung eines neuen Hotels in Bremerhaven bekanntgegeben. Mit dem Standort an der Wesermündung wächst das Unternehmen nach eigenen Angaben auf 73 Hotels in Deutschland. Das neue Haus befindet sich direkt am Deich zwischen Hafen und Innenstadt und umfasst 115 Zimmer auf sieben Etagen.

Bislang war nur bekannt, dass Motel One zu den Hotelgruppen zählt, die an Teilen des Revo-Hospitality-Portfolios Interesse zeigen. Nun nennt eine Wettbewerbsbehörde weitere konkrete Standorte. Demnach will die Hotelgruppe Häuser in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn übernehmen.

Ein laufendes Fusionskontrollverfahren des Bundeskartellamts macht erstmals einen Interessenten aus dem Investorenprozess der Revo Hospitality Group öffentlich. Motel One plant demnach die Übernahme von zehn Hotels in Deutschland.

Mandarin Oriental hat an der Südwestküste Mallorcas das neue Resort Mandarin Oriental Punta Negra eröffnet. Die Anlage in Calvià verfügt über 131 Zimmer sowie umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Das Hotel Dein Engel in Oberstaufen plant mit dem Projekt „Engels Ursprung“ eine umfangreiche Erweiterung. Vorgesehen sind unter anderem neue Wasser- und Freizeitbereiche, zusätzliche Gastronomieflächen sowie ein Veranstaltungsraum. Das Hotel beziffert die Investitionen auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Das Dorint Hotel An der Messe Köln feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer internen Jubiläumsfeier für die Belegschaft. Die Unternehmensleitung hebt dabei die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts innerhalb der Hotelgruppe hervor.

Hyatt kündigt drei neue Hotelprojekte in Rom und auf Sizilien mit insgesamt 428 Zimmern an. Damit führt das Unternehmen zwei neue Marken auf dem italienischen Markt ein und reagiert auf die prognostizierten Wachstumswerte im europäischen Tourismus.