Waldorf Astoria kommt nach Helsinki

| Hotellerie Hotellerie

Die Luxushotelmarke Waldorf Astoria kommt dieses Jahr erstmals nach Skandinavien. Wie Hilton mitteilt, wird das historische Hotel Maria in Helsinki künftig unter dem Namen Waldorf Astoria Helsinki betrieben. Die Managementvereinbarung mit der M&L Group markiert zugleich den Markteintritt der Marke in Finnland.

Das Gebäude im Stadtteil Kruununhaka wurde bereits 1885 erbaut und wird nach einer kurzen Übergangsphase umfassend renoviert. Noch in diesem Jahr soll es unter dem neuen Namen offiziell eröffnen. Das Waldorf Astoria Helsinki wird über 116 Zimmer und Suiten verfügen, ergänzt um ein Fine-Dining-Restaurant, eine Bar, ein Fitnessstudio sowie ein nordisches Wellness-Spa mit traditioneller finnischer Sauna.

Patrick Fitzgibbon, Senior Vice President Development EMEA bei Hilton, sieht in der Eröffnung einen wichtigen Meilenstein: „Die wachsende Nachfrage in der finnischen Hauptstadt macht Helsinki zu einem idealen Standort für unser erstes Waldorf Astoria in Nordeuropa. Mit diesem Haus eröffnen wir zugleich unser viertes Hotel in der Stadt.“

Auch Jocelyn Kum, Executive Director der M&L Group, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Unsere langjährige Partnerschaft mit Hilton beruht auf gemeinsamen Werten. Das Waldorf Astoria Helsinki wird nicht nur höchsten Ansprüchen gerecht, sondern auch den internationalen Reiz Helsinkis als Reiseziel weiter stärken.“

Mit dem neuen Haus erweitert Hilton das Portfolio seiner Luxusmarke, das weltweit aktuell 67 Hotels umfasst. Weitere Neueröffnungen sind unter anderem in London, Sydney und New York geplant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.

Der „Room Service Benchmark Report 2026“ von SuitePad basiert auf mehr als 200.000 digitalen Bestellungen aus über 500 Hotels. Laut Bericht gehört das Club Sandwich weltweit zu den meistbestellten Room-Service-Produkten.