Wasserschaden: me-and-all-Hotel in Ulm macht für fast sechs Wochen dicht

| Hotellerie Hotellerie

Aufgrund eines Wasserschadens muss das me-and-all-Hotel am Hauptbahnhof in Ulm voraussichtlich bis zum 25. Februar 2024 zu schließen. Auch die Über-Bar schenkt für die Dauer der Sanierungsmaßnahmen nicht aus. Das Hotel war erst im Sommer 2021 eröffnet worden.

Zu den Details der Sanierungsarbeiten sagt eine Sprecherin der Hotelgesellschaft, dass es sich um einen lokal begrenzten Wasserschaden handele. Allerdings sei die Suche nach den spezifischen Ursachen noch nicht abgeschlossen. Man sei jedoch zuversichtlich, dass die Arbeiten im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen werden können..

Man habe sich den Entschluss, das Hotel zu schließen nicht leicht gemacht, sehe aber technisch keine anderen Alternativen. Leider habe man bei den Sanierungsarbeiten, nicht die Möglichkeit die üblichen Standards zu gewährleisten. Aus diesen Gründen haben man sich schweren Herzens darauf verständigt, den Hotelbetrieb während der Sanierungsphase einzustellen.

Das Hotel-Team habe mit allen Gästen individuelle Lösungen gesucht und gefunden, so die me-and-all-Hotels. Zudem seien die Gäste mit zahlreichen Extras für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschädigt worden. Gästen, die während der Schließung gebucht hätten, seien Umbuchungen auf andere Häuser der Lindner Hotel Group, Verschiebungen auf die Zeit nach der Wiedereröffnung oder kostenfreie Stornierungen angeboten worden. Im Falle von nicht aufschiebbaren Aufenthalten in Ulm seien Umbuchungen auf andere adäquate Hotels in der Stadt ohne Aufpreis vorgenommen worden.


 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Steigenberger Hotel in Bad Pyrmont ist ein neuer Investor vorgestellt worden. Wie auf einem Pressetermin mitgeteilt wurde, will der 85-jährige Hotelentwickler Gert Prantner mit bis zu fünf Millionen Euro in das Projekt einsteigen. Parallel läuft ein Insolvenzverfahren mit dem Ziel, die Sanierung des Hauses auch wirtschaftlich fortzuführen.

Die Amano Group hat nach eigenen Angaben im Hotel Amano in der Auguststraße in Berlin ein neues Café-Konzept eingeführt. Das Café Amano wird laut Mitteilung erstmals im Flagship-Hotel des Unternehmens umgesetzt und ist Teil des übergeordneten Konzepts „Amano 2.0“.

Minor Hotels hat im März 2026 das erste „iStay by NH“-Hotel in Deutschland eröffnet. Das neue Haus in Berlin ist Teil der internationalen Expansionsstrategie des Unternehmens.

Die spanische Kette Meliá Hotels International plant bis 2030 den Aufbau eines Portfolios von 3.000 Zimmern in Tunesien. In Kooperation mit der Management Hospitality Group sollen fünf Hotels in Destinationen wie Mahdia, Djerba und Tunis eröffnet werden.

Accor und die GCH Hotel Group haben die Eröffnung zweier neuer Häuser in Rosenheim und Potsdam bekanntgegeben. Während das Haus in Rosenheim unter der Marke Ibis Styles geführt wird, erfolgt in Potsdam die Eröffnung eines Hotels der Marke Greet.

Der Hotelverband Deutschland und der GVFH schreiben in Zusammenarbeit mit der Deutschen Hotelakademie drei Stipendien für angehende Hotelbetriebswirte und Revenue Manager aus. Die Vergabe der Förderungen erfolgt im Juni 2026.

In Österreich steigen die Übernachtungszahlen in der Wintersaison, gleichzeitig wächst laut Hotelvereinigung der wirtschaftliche Druck auf die Betriebe durch steigende Kosten und verändertes Ausgabeverhalten der Gäste.

Deutschland spielt eine zentrale Rolle im Europageschäft von IHG Hotels & Resorts. Der Markt stellt mehr als 20 Prozent der Zimmer und zählt zu den größten Wachstumstreibern des Unternehmens.

Die Hotelgruppe Miiro eröffnet Ende März ein weiteres Haus in Wien. Das neue Hotel am Spittelberg umfasst 132 Zimmer sowie ein gastronomisches Konzept im Erdgeschoss.

Für das sogenannte „Thalia-Haus“ nahe der Mönckebergstraße in Hamburg sind neue Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Luxushotel, Büroflächen und Wohnungen.