Wasserschaden: me-and-all-Hotel in Ulm macht für fast sechs Wochen dicht

| Hotellerie Hotellerie

Aufgrund eines Wasserschadens muss das me-and-all-Hotel am Hauptbahnhof in Ulm voraussichtlich bis zum 25. Februar 2024 zu schließen. Auch die Über-Bar schenkt für die Dauer der Sanierungsmaßnahmen nicht aus. Das Hotel war erst im Sommer 2021 eröffnet worden.

Zu den Details der Sanierungsarbeiten sagt eine Sprecherin der Hotelgesellschaft, dass es sich um einen lokal begrenzten Wasserschaden handele. Allerdings sei die Suche nach den spezifischen Ursachen noch nicht abgeschlossen. Man sei jedoch zuversichtlich, dass die Arbeiten im geplanten Zeitrahmen abgeschlossen werden können..

Man habe sich den Entschluss, das Hotel zu schließen nicht leicht gemacht, sehe aber technisch keine anderen Alternativen. Leider habe man bei den Sanierungsarbeiten, nicht die Möglichkeit die üblichen Standards zu gewährleisten. Aus diesen Gründen haben man sich schweren Herzens darauf verständigt, den Hotelbetrieb während der Sanierungsphase einzustellen.

Das Hotel-Team habe mit allen Gästen individuelle Lösungen gesucht und gefunden, so die me-and-all-Hotels. Zudem seien die Gäste mit zahlreichen Extras für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschädigt worden. Gästen, die während der Schließung gebucht hätten, seien Umbuchungen auf andere Häuser der Lindner Hotel Group, Verschiebungen auf die Zeit nach der Wiedereröffnung oder kostenfreie Stornierungen angeboten worden. Im Falle von nicht aufschiebbaren Aufenthalten in Ulm seien Umbuchungen auf andere adäquate Hotels in der Stadt ohne Aufpreis vorgenommen worden.


 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.