Weframe AG unter vorläufiger Insolvenzverwaltung

| Hotellerie Hotellerie

Die Weframe AG scheint in Schieflage geraten zu sein. Das Amtsgericht München hat die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet (AZ 1542 IN 1090/22). Zum Insolvenzverwalter wurde Dr. Max Liebig bestellt. Es geht „Sicherung des Schuldnervermögens vor nachteiligen Veränderungen“, wie es im Juristendeutsch heißt. 

Die „Session Boards“ der Weframe AG stehen in den Tagungsräumen vieler Hotels in Deutschland. Insbesondere große Hotelmarken setzen auf die Dienste des technischen Anbieters, der auch Tagungskapazitäten vermittelt und sich Hotels gegenüber zuweilen zur Mindestabnahme von Leistungen verpflichtet. 

Wie diese Zusammenarbeit zukünftig unter Insolvenzverwaltung ausgestaltet wird, zeigt sich in den nächsten Wochen. Weder auf seiner Webseite, noch den Social Media-Kanälen hat Weframe die aktuelle Situation bislang kommentiert. 

Zu den großen Marken in der Hotellerie, die bislang mit Weframe im Tagungsbereich zusammengearbeitet, gehören Best Western Central Europe, die GCH Hotel Group, IHG Hotels & Resorts, Dorint sowie viele unabhängige Tagungshotels.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Meininger Hotels verzeichneten im Geschäftsjahr 2026 ein stabiles Umsatzwachstum von über 200 Millionen Euro. Mit geplanten Neueröffnungen und Investitionen in die digitale Infrastruktur strebt das Unternehmen bis 2030 den Ausbau auf 50 Standorte an.

Das Seehotel Niedernberg – Das Dorf am See hat sein Wellnessangebot erweitert und das neue Miranu Spa samt dem Spa Bistro Aikoi in Betrieb genommen. Für die Realisierung wurden acht Zimmer in sechs Behandlungsräume umgewandelt.

IHG Hotels und Resorts kehrt mit der Marke Crowne Plaza auf den österreichischen Markt zurück. Die Fertigstellung und Eröffnung des Hauses ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vermögensverwalter PGIM erwartet für Europas Hotelmärkte trotz geopolitischer Risiken weiteres Umsatzwachstum. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem eine stabile Inlandsnachfrage, hohe Auslastungen und ein begrenztes Angebot neuer Hotels.

Die Wiedereröffnung des Kölner Dom-Hotels verschiebt sich erneut. Nach Angaben des Eigentümers soll das traditionsreiche Luxushotel erst 2027 den Betrieb aufnehmen, wie der WDR berichtet.

Das Schweizer Bundesgericht hat der Stadt Zürich grünes Licht für eine strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen gegeben. Wohnungen, die kommerziell genutzt werden, zählen künftig nicht mehr zum Wohnanteil.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansionsstrategie in Deutschland fort und erweitern ihr gemeinsames Portfolio um drei weitere Hotelstandorte. Die neuen Projekte der Marken Greet und Handwritten Collection umfassen insgesamt rund 200 Zimmer.

Das Dorint Hotel Bonn hat eine umfassende Modernisierung abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden rund zehn Millionen Euro in Zimmer, Apartments, öffentliche Bereiche und den Konferenzbereich investiert.

Viele Betroffene des Stromausfalls in Berlin im Januar mussten ins Hotel umziehen. Die meisten haben ihre Übernachtungskosten inzwischen zurückbekommen. Die Kosten sind in 2.685 Fällen bereits ausgezahlt worden.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof begeht sein einhundertfünfzigjähriges Bestehen mit speziellen kulinarischen Angeboten und historischen Bezügen. Das Grandhotel blickt dabei auf eine lange Tradition als Treffpunkt internationaler Gäste zurück.