Wegen Blick auf die Akropolis: Hotel muss zwei Stockwerke abreißen

| Hotellerie Hotellerie

Ein vor zwei Jahren eröffnetes Hotel unterhalb des Wahrzeichens von Athen, der Akropolis, muss zwei seiner oberen Stockwerke abreißen. Dies teilte am Donnerstag die griechische Kulturministerin Lina Mendoni mit. «Die zwei Stockwerke müssen abgerissen werden», sagte die Ministerin im Nachrichtensender Skai. Dies habe der Zentrale Archäologische Rat beschlossen, teilte sie weiter mit. Die Sicht auf die Akropolis sei wichtiger als alles Andere.

Das Tauziehen rund um dieses Hotel dauert sei fast acht Jahren an. Nach einer ersten Baugenehmigung unterzeichneten Tausende Athener einen Protest an die Regierung. Das Hotel mit einer Höhe von mehr als 31 Metern verstelle die Sicht auf das, was die Griechen als Heiligtum (die Akropolis von Athen) verstehen, hieß es darin. «Es wird wohl ein langes neues juristisches Tauziehen geben», sagte der Deutschen Presse-Agentur der Athener Rechtsanwalt Michalis Orfanos.  

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Keine generellen Preisanstiege in Unterkünften an Nord- und Ostsee

Trotz der Beliebtheit von Nord- und Ostsee während der Corona-Pandemie müssen Urlauber in diesem Sommer nicht mit starken Preisanstiegen in den Unterkünften leben. Teurer werden vielerorts jedoch die Reinigungspauschalen.

Top-50-Hotelgesellschaften steigern Umsatz

Rückblick auf ein starkes Hoteljahr vor der Corona-Pandemie: Die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften in Deutschland haben 2019 das zehnte Mal in Folge ihren Gesamtumsatz gesteigert. Der Nettogesamtumsatz erreichte zusammen 10,75 Mrd. Euro.

Erste Corona-Bilanz: Investitionen in Hotelimmobilien sinken deutlich

Auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt konnte nach Angaben von Colliers International im ersten Halbjahr 2020 ein Rückgang um 21 Prozent verzeichnet werden. JLL spricht für das zweite Quartal von historischen Einbußen.

Bundesgerichtshof: Wellness-Hotel darf Kinder und Jugendliche ablehnen

Ein Wellness-Hotel darf sich als «Erwachsenenhotel» ausrichten und Kinder und Jugendliche generell als Gäste ablehnen. Die Betroffenen würden zwar benachteiligt, entschied der Bundesgerichtshof, doch gebe es dafür einen sachlichen Grund. Das Urteil vom 27. Mai wurde am Donnerstag schriftlich veröffentlicht.

Accor mit 50 Tribe-Hotels in der Pipeline

Accor baut seine Midscale-Marke Tribe weiter aus und will mehr als 50 Hotels weltweit eröffnen. In Europa werden derzeit zusätzlich zu bereits unterzeichneten Hotelprojekten weitere Planungen in Berlin, London, Brüssel, Lissabon und Wien vorangetrieben.

Neues ibis Styles Klagenfurt am Wörthersee

Mit ihrer Economy-Marke ibis Styles expandiert Accor nun am Wörthersee. Am 8. Juli eröffnete ein neues Hotel in Klagenfurt, das von der tristar Austria GmbH als Franchisenehmer betrieben wird und das erste Haus von tristar in Österreich ist.

Corona-Krise: Genfer Luxushotel Le Richemond schließt auf unbestimmte Zeit

Die Corona-Krise fordert das nächste prominente Opfer. Das Genfer Luxushotel Le Richemond gab bekannt, Ende August zu schließen. Ein Datum für die Wiedereröffnung wurde von der Direktion nicht genannt.

Offizielle Statistik: 75 Prozent weniger Übernachtungen im Mai 2020

Im Mai 2020 ging die Zahl der Gästeübernachtungen mit einem Minus von 74,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erneut außergewöhnlich stark zurück. Bei den Gästen aus dem Ausland schlug ein Rückgang von 90,9 Prozent zu Buche.

Fairmas Hotel-Report Juli 2020: Ernüchternde Zahlen aus der Stadthotellerie

Die Wirtschaftsdaten der Hotellerie in den Städten in Deutschland bleiben niederschmetternd. Deutschlandweit schloss die Belegungsrate im Juni 2020 bei 25,1 Prozent. Die durchschnittliche Zimmerrate erreichte den Wert von 88,40 Euro und der RevPar bilanzierte mit 22,20 Euro.

Bitte lächeln: 25hours in Zürich wird zum Selfie-Hotel

Seit Anfang Juli hat in Zürich das erste Schweizer Selfie-Hotel geöffnet. Im 25hours-Hotel können sich Gäste in über 20 verschiedenen Kulissen in Szene setzen und vor der Kamera posieren. Die Veranstalter wollen mit dem Projekt „der tristen Corona-Zeit etwas Inhalt und Farbe geben.“